Sachverständiger / Gutachter für Pfusch am Bau

Die Deutsche Schadenshilfe ist Spezialist im Bereich der Schadensregulierung von Gebäudeschäden – sei es durch Wasserschäden, Brandschäden oder Baumängel / Bauschäden.

Nutzen Sie im Fall von Pfusch am Bau unser Experten-Netzwerk. Wir vermitteln Ihnen geprüfte und zertifizierte: Sachverständige / Gutachter, Fachanwälte für Versicherungsrecht sowie Sanierungsprofis (Handwerker, Sanierungsunternehmen).

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Fachexperte Jens Hoffmann |
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Lesedauer: 10 Minuten

Inhaltsverzeichnis

Nutzen Sie einen Sachverständigen aus dem Gutachter-Netzwerk der Deutschen Schadenshilfe!

Jedes Jahr werden viele Neubauten errichtet, mit denen sich für den einen oder anderen Bauherren ein lang gehegter Lebenstraum erfüllt: Endlich ein eigenes Haus für sich und seine Familie, das nach den persönlichen Wünschen gebaut wird. Umso ärgerlicher ist es, wenn es zu Pfusch am Bau kommt, weil die ausführenden Bauarbeiter Fehler machen oder die Baufirma nicht sorgfältig genug gearbeitet hat.

Baupfusch ist in Deutschland in den letzten Jahren zu einem echten Problem geworden, gegen das der Käufer oft nur mit der Hilfe eines Baugutachters und Fachanwalts angehen kann. Beide Arten von Experten können wir Ihnen aus dem Netzwerk der Deutschen Schadenshilfe vermitteln. – Kontakt hier!

Pfusch am Bau beschreibt genau genommen Baufehler (vgl. typische Baufehler) oder Baumängel, die erst einmal keine Folgeschäden nach sich ziehen müssen. Bei Baumängeln kann es sich zum Beispiel um eine unzureichende Dämmung, undichte Silikonfugen oder auch um falsche Verlegungen von Elektrokabeln handeln. Doch: Je mehr Zeit vergeht, ohne dass Pfusch am Bau entdeckt wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser irgendwann teure Folgen nach sich zieht.

Laien können Baupfusch oft nur dann erkennen, wenn er andere Schäden am Objekt hat entstehen lassen: Ist beispielsweise ein Dach nicht korrekt abgedichtet, so kann es mit der Zeit zu einem ernsten Feuchteschaden und somit zum Befall von Schimmel kommen – und im schlimmsten Fall bleibt man selbst auf den Kosten sitzen. Dies sollte natürlich keinesfalls passieren und deshalb ist es umso wichtiger, sich gleich zu Beginn die Unterstützung eines Experten einzuholen.

Die Hilfe von einem Gutachter oder Sachverständigen für Pfusch am Bau ist für einen Hausbesitzer die sicherste Lösung, wenn es darum geht, sich gegen Pfusch am Bau zur Wehr zu setzen. Ein Baupfusch Gutachter benötigt oft nur wenige Stunden, um sich ein gründliches Bild vom Ausmaß eines Schadens zu machen und zu wissen, wo am Bau Pfusch vorhanden ist. Er fertigt dann ein genaues Protokoll über die entdeckten Mängel an und kann, falls nötig, im Anschluss auch Unterstützung bieten, um die Ansprüche des Geschädigten vor Gericht durchzusetzen.

Sachverständiger für Pfusch am Bau | Gutachter bei der Arbeit (© auremar / stock.adobe.com)
Sachverständiger für Pfusch am Bau | Gutachter bei der Arbeit (© auremar / stock.adobe.com)

Diese Ansprüche haben Bauherren und Hausbesitzer bei Pfusch am Bau

Sofern am eigenen Haus Mängel festgestellt werden, dann haben Bauherren – dies schreibt das deutsche Baurecht vor – umfassende Ansprüche, die sie geltend machen können. Der erste wichtige Schritt ist das erkennen von Baupfusch sowie die Forderung nach einer Nacherfüllung vom entsprechenden Handwerksbetrieb. Der Bauunternehmer hat die Bauleistung zu zu erbringen, wie sie zuvor im Bauvertrag vereinbart worden ist. Dies kann in einigen Fällen sogar einen Rückbau erfordern – die Kosten hierfür hat allerdings keinesfalls der Bauherr zu tragen, sondern stets der Verursacher des Schadens. Wenn beispielsweise die vorgeschriebene Schallschutzklasse von Fenstern nicht erreicht wurde und der Austausch der Scheiben nicht genügt, ist unter Umständen sogar ein Ausbau der Fensterrahmen nötig – auch wenn dies einen größeren Aufwand bedeutet. Hierfür sollte sich der Bauherr am besten direkt an das Bauunternehmen wenden, da dieses in der Regel auch der zuständige Vertragspartner ist.

Sofern der Bauunternehmer nach einer angemessenen Frist den Mangel noch immer nicht beseitigt hat, hat der Bauherr die Möglichkeit, als Auftraggeber auch den Mangel durch einen anderen Unternehmer durchführen zu lassen – natürlich auf Kosten des Schadensverursachers. Geschädigte haben aber auch die Option, den Werklohn zu verringern oder auch vollständig vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall würde normalerweise auch eine Rückabwicklung des Bauvertrags erfolgen. Weiterhin haben Hausbesitzer auch einen Anspruch auf Schadensersatz, sofern durch den Baupfusch auch weitere Schäden am Gebäude entstanden sind.

Das richtige Verhalten bei Pfusch am Bau – so gehen Bauherren richtig vor

Gravierende Baumängel sind vor allem auch jene, die akute Verletzungsrisiken mit sich bringen. Ein instabiles Dach, ein fehlender Brandschutz oder sogar fehlerhafte Elektrik sind im schlimmsten Fall lebensbedrohlich. Wenn Baupfusch am Bau vorliegt und sich das zuständige Bauunternehmen gegen eine Nachbesserung oder Reparatur weigert, sollten Bauherren sich unbedingt zeitnah rechtlichen Beistand holen (siehe Anwalt Baumängel). Die Kosten können später ebenfalls vom Schadensverursacher auf gerichtlichem Wege zurückgefordert werden.

Gutachter / Sachverständiger prüft auf Pfusch am Bau (© RioPatuca Images / stock.adobe.com)
Gutachter / Sachverständiger prüft auf Pfusch am Bau (© RioPatuca Images / stock.adobe.com)

Baupfusch von vorneherein vermeiden – die wichtigsten Tipps zum Thema

Vor Baupfusch ist leider kein Hausbesitzer vollständig geschützt, denn natürlich kann es immer zu Fehlern während der Bauphase kommen. Dennoch ist es sinnvoll, sich bereits im Vorfeld frühzeitig abzusichern. Wer sich von Anfang an auf der sicheren Seite wissen möchte, sollte schon beim Abschluss des Vertrags mit dem Architekten sowie dem Bauunternehmer unbedingt einen Fachanwalt für Baurecht konsultieren, damit dieser die Verträge prüft oder auch einen rechtssicheren Vertrag erstellt (vgl. Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht). Auch ein Bausachverständiger kann große Hilfestellung leisten. So gibt es im Zweifelsfall klare Regeln, mit denen man als Bauherr auch nachträglich noch seine Rechte geltend machen kann, wenn es doch zu Pfusch am Bau kommt.

Ein eindeutig geregelter, rechtssicherer Vertrag legt allerdings nicht nur die Ansprüche bei möglichen Mängeln fest. Er bestimmt auch eindeutig den Kosten- und Zeitrahmen, in dem der Bau ausgeführt werden muss – und wer dafür haftet, sollte dieser nicht eingehalten werden können. Weiterhin können Fachanwälte auch bei Unstimmigkeiten mit der Baugenehmigungsbehörde Hilfestellung geben und ihren Mandanten bei der Überprüfung des Bauunternehmens unterstützen.

Ein Gutachter mit Fokus „Pfusch am Bau“ hilft darüber hinaus bei allen technischen Fragen zur Immobilie und kann auf Wunsch auch ein Sachverständigengutachten erstellen, wenn es um Fragen der Versicherung bzw. eines Versicherungsfalls geht (vgl. Sachverständiger für Gebäudeschäden vs. Sachverständiger für Baumängel).

Fest steht: Wer Pfusch an seinem Haus entdeckt, sollte sich umgehend die Hilfe von einem Fachmann holen (siehe Baupfusch Hilfe). Kauft man eine Bestandsimmobilie, so ist ein Privatgutachten von einem Baugutachter viel Wert, um mögliche Mängel rechtzeitig zu erkennen und umgehend beseitigen zu lassen. Erkennt man den Pfusch zu spät, kann man zwar normalerweise auf gerichtlichem Wege noch zu seinem Recht kommen, allerdings ist dies mit großem Aufwand und viel Arbeit verbunden. Darüber hinaus kann ein guter „Pfusch am Bau“-Sachverständiger auch versteckte Mängel, die sich von Laien mit bloßem Auge nicht erkennen lassen, erkennen. Dies kann auch weiteren möglichen Folgeschäden vorbeugen. Die Suche nach Mängeln ist selbst für einen handwerklich begabten Hausbesitzer normalerweise nicht so einfach, denn sollte tatsächlich ein Mangel übersehen werden, kann einen dies später teuer zu stehen kommen.

Nach einer bereits erfolgten Bauabnahme ist es als Hausbesitzer oft nicht mehr so leicht, zu seinem Recht zu kommen. Ein Profi erkennt sofort, wenn irgendwo Mängel vorhanden sind und unterstützt seinen Auftraggeber bei einer möglichst schnellen Beseitigung derselben.

Wichtig für Hausbesitzer ist zudem: Wer bei Baupfusch einen Gutachter einschaltet, handelt zwar vorausschauend und richtig – allerdings sind die Bezeichnungen Sachverständiger und Gutachter hierzulande nicht geschützt. Wer also sicherstellen will, dass Pfusch auch wirklich entdeckt wird, sollte sich die Unterstützung eines Fachmanns holen, der über die entsprechende Ausbildung verfügt und sich bestens mit dem Thema auskennt. Lassen Sie sich im Zweifelsfall Nachweise über die Fachkenntnisse oder auch entsprechende Referenzen zeigen. Gern vermitteln wir Ihnen geprüfte und zertifizierte Sachverständige aus dem Experten-Netzwerk der Deutschen Schadenshilfe. Hier Kontakt aufnehmen.

Warum sind die Kosten für die Baubegleitung durch einen Sachverständigen oft so hoch?

In Deutschland gibt es unterschiedliche Arten von Gutachtern oder Sachverständigen, die auch ganz unterschiedliche Preise verlangen können. Abhängig sind die Kosten für ihre Dienstleistungen vor allem von der Zertifizierung, der praktischen Erfahrung und fachlichen Qualifikation sowie auch von der Nachfrage. Grundsätzlich gilt: Bei kaum einem Bauprojekt erfolgt alles zu 100 % korrekt – kleine Fehler sind normal und Nachbesserungen fallen auf jeder Baustelle irgendwo immer an. Dennoch würden sich viele, auch kleine Mängel oft nicht erkennen lassen, wenn man vollkommen ohne die Hilfe eines Gutachters gegen Pfusch am Bau auskommen möchte.

Besonders wichtig ist die Hilfe eines Experten vor allem, wenn es sich um Mängel handelt, die eine Klärung vor Gericht bedürfen. Kommt es dazu, dass sich ein Streitfall nicht ohne juristische Unterstützung lösen lässt, indem eine der beiden Parteien ein Beweisverfahren beantragt (vgl. selbständiges Beweisverfahren / Beweissicherungsverfahren), zeigt sich schnell, warum ein Gutachten so wichtig ist. Denn ein Richter ist normalerweise kein Experte für Baufragen und muss sich daher auf die Ergebnisse eines Gutachtens von einem Sachverständigen verlassen. Dessen Begutachtung spielt eine entscheidende Rolle für den Ausgang eines gerichtlichen Prozesses – und je mehr Zeit dieser in Anspruch nimmt, desto teurer wird er normalerweise auch.

Ein Sachverständiger für Pfusch am Bau bespricht sein Gutachten mit der Auftraggeberin (© TheStockCube / stock.adobe.com)
Ein Sachverständiger für Pfusch am Bau bespricht sein Gutachten mit der Auftraggeberin (© TheStockCube / stock.adobe.com)

Wie findet man einen qualifizierten Sachverständigen für Baufragen?

Egal, welche Leistungen man von einem Sachverständigen bzgl. Pfusch am Bau, Bauschäden und Baumängeln in Anspruch nehmen möchte – ob man ihn zur Beweissicherung benötigt oder auch, um ein Privatgutachten erstellen zu lassen – es ist wichtig, sich an einen erfahrenen Gutachter zu wenden. Ein öffentlich bestellter und vereidigter Gutachter kann auch gerichtlich gültige Gutachten erstellen (vgl. öffentlich bestellte Sachverständige Bauwesen), die bei juristischen Streitfällen eine tragende Rolle spielen und nicht nur die Mängel von Handwerkern belegen. Ein Bausachverständigenbüro in der eigenen Region lässt sich am einfachsten über das Internet oder auch über das Branchenbuch ausfindig machen. Wichtig ist, dass es sich bei einem Gutachter stets um einen unabhängigen Sachverständigen handelt, der nicht mit dem Bauunternehmen kooperiert. Denn ansonsten besteht das Risiko von Befangenheit – und somit auch die Gefahr, dass das Ergebnis nach einer Prüfung der Mängel nicht so ausfällt wie eigentlich erwartet. Insofern erneut das Angebot: Nutzen Sie die Sachverständigen-Vermittlung der Deutschen Schadenshilfe. Hier Kontakt aufnehmen!

Jens Hoffmann
Leiter Sachschaden

Wir unterstützen Sie sofort bei der erfolgreichen Schadensabwicklung.

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