Rohrsanierung (vor und nach Wasserschaden) – Wir haben die Sanierungsexperten2021-09-09T18:49:45+02:00
  • Rohrsanierung - Kosten, Verfahren, Firmen (© VRD / stock.adobe.com)

Rohrsanierung (vor und nach Wasserschaden) – Wir haben die Sanierungsexperten

Nicht wenige Gebäude in Deutschland sind mit veralteten Wasserleitungen und Rohren ausgestattet, in denen sich über die Jahre hinweg Ablagerungen bilden. Dazu kommt, dass der stetige Wasserdurchfluss auf Dauer die Leitungen selbst angreift – gerade in einem Altbau kann dies irgendwann zu undichten Stellen führen. Im Zweifelsfall bietet sich aus diesem Grund eine Rohrsanierung schon vor einem potentiellen Wasserschaden an; spätestens jedoch nach einem Wasserrohrbruch müssen die Rohre und Leitungen saniert werden. Welche Möglichkeiten es gibt, wann es Zeit für diese Maßnahme ist und worauf grundsätzlich geachtet werden muss, stellen wir Ihnen nachfolgend genauer vor.

Und gut zu wissen: Die Deutsche Schadenshilfe ist Experte für die Regulierung von Wasserschäden. Wir haben ein Netzwerk aus Sachverständigen, Sanierungsdienstleistern und Fachanwälten für Versicherungsrecht. Damit können wir sicherstellen, dass Schadenbeseitigungen und Sanierungen schnell und kompetent durchgeführt werden. Und dass entstehende Kosten so weit wie möglich mit zuständigen Versicherungen reguliert werden. – Nehmen Sie Kontakt mit der Deutschen Schadenshilfe auf, und lassen Sie sich unterstützen.

Verkalkte oder veraltete Rohre bringen oft viele Probleme mit sich

Die Ursachen für undichte oder defekte Rohrleitungen in Häusern sind oft schnell gefunden: Die Armaturen sind verstopft, das Wasser enthält Rost oder es kommt öfter zu Rohrbrüchen. In all diesen Fällen liegt es nahe, sich unter Umständen mit einer Rohrinnensanierung zu befassen. Doch manchmal lässt sich der Sanierungsbedarf gar nicht so einfach von außen erkennen – wie zum Beispiel dann, wenn eine Rohrleitung von der Innenseite her verkalkt ist und der Schaden somit nicht sichtbar ist. Passieren kann dies vor allem dann, wenn Leitungen nicht ausreichend oft mit Wasser gespült werden.

Es kann bei zu seltener Nutzung diverser Wasserrohre dazu kommen, dass die Qualität der Leitungen etwas nachlässt. Dies geht fast automatisch mit einer schlechteren Trinkwasserqualität einher – und das kann im schlimmsten Fall sogar schädlich für unsere Gesundheit sein, wenn man Leitungswasser bei sich zu Hause trinken möchte.

Öffentliche Wasserversorgungsnetze in Deutschland sorgen zwar stetig für eine strenge Überprüfung des Trinkwassers – in kaum einem anderen Land gelten so strikte Regeln hinsichtlich der gesundheitlichen Unbedenklichkeit. Diese Kontrollen bringen allerdings nicht viel, wenn die eigenen Rohrleitungen im Haus bereits sehr veraltet, stark verschmutzt oder gar undicht sind.

Häufig sind Rohre in Wohngebäuden, aber auch in öffentlichen und gewerblichen Objekten unter dem Putz oder innerhalb des Mauerwerks verlegt. Hier kann eine Instandsetzung durchaus gewisse Investitionen nach sich ziehen, weil teilweise komplette Wände geöffnet werden müssen. Es ist also gar nicht so einfach, Rohrleitungen einfach vollständig auszutauschen. Hier stellt sich also die Frage, ob die Leitungen nicht besser von der Innenseite her saniert werden sollten.

Die Rohrinnensanierung ist eine sinnvolle Lösung für marode Wasserleitungen

Als Alternative zur klassischen Instandsetzung von Wasserleitungen – oder auch einem Austausch des gesamten Rohrsystems innerhalb eines Hauses – bietet sich die Rohrinnensanierung an. Das heißt: Die alten Rohre bleiben bestehen, sie werden allerdings von der Innenseite her saniert und müssen weder aufgebohrt noch entfernt werden. Stattdessen wird an der Innenseite eine Art Beschichtung aufgetragen, wofür es unterschiedliche Methoden gibt. Als Hobby-Heimwerker kann eine Rohrinnensanierung natürlich nicht so einfach durchgeführt werden, hier sollte man sich also in jedem Fall an einen Fachbetrieb wenden.

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Der erste Schritt ist zumeist, betroffene oder defekte Teile der Leitung von den restlichen Teilen zu unterscheiden. Hierfür muss als Erstes das ganze Wasser aus der Leitung gelassen werden. Danach müssen die Rohr, die innen selbstverständlich noch nass sind, vollständig trocknen. Möglich gemacht wird das durch das Ausblasen mit Hilfe eines Kompressors, welcher an das Rohrleitungssystem gekoppelt wird.

Lässt sich der exakte Grund für die Verschmutzung ermitteln, so kann die Sanierung der Rohrleitungen von innen her erfolgen. Hierfür kommt in der Regel ein Strahlmittel zum Einsatz, das – je nach Material der Rohrleitung – entsprechend gewählt wird. Hierbei ist es wichtig, dass das Rohrleitungssystem währenddessen vollständig geschlossen ist, weil diese Strahlgeräte an sämtlichen Zapfstellen angekoppelt werden. Ob die Methode letzten Endes auch den gewünschten Erfolg mit sich gebracht hat, zeigt die Untersuchung mit einem Endoskop. Der finale Schritt ist dann die Neubeschichtung der gereinigten Rohre von innen, was mit Hilfe von Epoxidharz erfolgt. Damit kommt die Sanierung dann auch zu ihrem Ende und das Rohr ist von innen wie neu.

Wann gelten Rohrleistungen als veraltet?

Im Durchschnitt liegt die Lebensdauer von wasserführenden Rohrleitungen 30 Jahre, sofern es sich um klassische verzinkte Stahlleitungen handelt. Moderne Rohre aus Chromstahl oder PEX sowie Kupferrohre können sogar eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren aufweisen. Noch bis vor einiger Zeit verlegte man vor allem Kupfer- und Stahlleitungen – mittlerweile kommen allerdings vor allem Verbundrohre zum Einsatz, welche nicht nur durch eine längere Lebensdauer überzeugen, sondern auch eine höhere Beständigkeit und Sicherheit für unsere Gesundheit bieten. Ein gutes Beispiel sind hier insbesondere Kupferionen, die in unserem Trinkwasser landen können. Wie lange die Lebensdauer der Rohre genau ist, hängt allerdings auch von Faktoren wie der Wasserqualität, dessen Geschwindigkeit oder auch der Wartung der Leitungen ab.

Wie hoch die Qualität der vorhandenen Rohre und Leitungen tatsächlich noch ist, kann oft nur ein Sachverständiger (Gutachter) kompetent ermitteln. Gern vermitteln wir Ihnen einen Ansprechpartner aus dem Experten-Netzwerk der Deutschen Schadenshilfe.

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Hier muss eine Neuinstallation eines Abwasserrohrs vorgenommen werden. Es gibt viele Sanierungsverfahren für Rohrsanierungen (Inliner, Kurzliner, Berstlining, Schlauchliner usw.), doch manchmal geht es nicht grabenlos und auch nicht ohne das Aufstemmen von Wänden (© anela47 / stock.adobe.com)

Hier muss eine Neuinstallation eines Abwasserrohrs vorgenommen werden. Es gibt viele Sanierungsverfahren für Rohrsanierungen (Inliner, Kurzliner, Berstlining, Schlauchliner usw.), doch manchmal geht es nicht grabenlos und auch nicht ohne das Aufstemmen von Wänden (© anela47 / stock.adobe.com)

Welche Risiken gibt es nach der Reparatur?

Trotz aller Vorteile einer Rohrinnensanierung müssen Hausbesitzer sich auch über gewisse Risiken dieser Maßnahme im Klaren sein. So kann es zum Beispiel dazu kommen, dass die Sandstrahlung langfristig zu einem Rohrbruch führt – Fachbetriebe übernehmen dafür aus diesem Grund keine Haftung. Bestehende Rohre werden also nachgebessert, aber es gibt ein gewisses Restrisiko. Doch wie lässt sich dieses Risiko in den Griff bekommen? Grundsätzlich sollten Unternehmen vor einer geplanten Innenrohrsanierung untersuchen, ob sich das vorhandene Rohrleitungssystem überhaupt für solche Maßnahmen eignet.

Wenn nach einer durchgeführten Innenrohrsanierung später nachträglich einzelne Leitungen ausgetauscht werden müssen, gibt es ebenfalls die Gefahr, dass ein Rohr dabei brechen könnte. Bislang lässt noch nicht zu 100 % sicherstellen, dass eine rostfreie Verbindung zwischen beschichteten und neuen Rohren hergestellt werden kann. Insbesondere bei älteren Rohren in schlecht oder gar nicht gedämmten Leitungssystemen sollte gut überlegt werden, ob sich nicht doch ein vollständiger Austausch langfristig eher lohnen würde. Denn ungedämmte Leitungen können dazu führen, dass sich Kaltwasserleitungen erwärmen und Warmwasserleitungen die Temperatur nicht halten können, das Wasser auf seinem Wege an den Wasserhahn also abkühlt. Das Problem dabei: Hierbei können sich gesundheitsschädliche Legionellen bilden.

Rohrsanierung oder Rohraustausch – wann ist welche Lösung die richtige?

Sofern veraltete Rohrleitungen reif für eine Erneuerung sind oder sich durch einen Fachmann zweifelsohne Schäden nachweisen lassen, dann ist es sinnvoll, sich direkt für neue Leitungen zu entscheiden. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass hierfür auch alte Leitungen entfernt werden müssen – es genügt oft, diese abzuklemmen. Auf diesem Wege kann man sich außerdem Maueröffnungen ersparen, welche viel Aufwand und Verschmutzungen mit sich bringen würden. Die Neuverlegung der Wasserrohre sollte grundsätzlich stets von einem Experten durchgeführt werden. Gemeinsam mit ihm können Hausbesitzer die Positionierung der neuen Leitungen planen, was sinnvoll sein kann, wenn im Zuge dessen auch das Badezimmer oder die Küche renoviert werden sollen – gerade wenn generell das Haus umfangreicher saniert wird.

Wie bereits erwähnt ist es jedoch nicht zwingend nötig, Wasserleitungen direkt vollständig auszutauschen. Die Rohrinnensanierung lässt die bestehenden Leitungen in der Wand und das Rohr bekommt eine Innenbeschichtung mit Epoxidharz. Durch dieses Verfahren kann die Lebensdauer der Rohrleitungen um immerhin bis zu 15 Jahre verlängert werden; und wer hat schon gern einen Wasserschaden im Bad durch Rohrbruch. Trotzdem sollte auch hier berücksichtigt werden, dass bei einer mangelhaften Ausführung die Wasserqualität darunter leiden kann, weil sich unter Umständen Stoffe lösen und ins Trinkwasser gelangen könnten. Leider gibt es bislang noch keine alternativen Stoffe auf Mineralbasis, welche langfristig ein ähnlich haltbares Ergebnis erzielen könnten.

Mehr Nachhaltigkeit und Sicherheit durch eine Rohrsanierung – warum sich das Verfahren lohnen kann

Eine Rohrsanierung schützt Leitungen davor, dass Trink- oder Abwasser auslaufen kann und zum klassischen „Leitungswasserschaden“ und damit Versicherungsfall führt (siehe Versicherung / Gebäudeversicherung > Leitungwasser und die Definition von bestimmungswidrig austretendem Leitungswasser). Seit einigen Jahren sind Hausbesitzer in Deutschland dazu verpflichtet, die Leitungen in seinem Haus auf ihre Dichtheit zu überprüfen – obgleich dies in der Praxis natürlich nicht immer befolgt wird. Doch nur so kann gewährleistet werden, dass kein Abwasser aus Abwasserleitungen in das Grundwasser gelangen kann.

Nicht immer lassen sich grabenlose Sanierungsverfahren für Trinkwasserleitungen und Abwasserleitungen nutzen (© anela47 / stock.adobe.com)

Nicht immer lassen sich grabenlose Sanierungsverfahren für Trinkwasserleitungen und Abwasserleitungen nutzen (© anela47 / stock.adobe.com)

Prinzipiell empfehlen Experten, eine Rohrsanierung – entweder eine Innensanierung oder auch ein vollständiger Austausch – nach spätestens 20 Jahren durchführen zu lassen, um auf der sicheren Seite zu sein. Zwar gibt es hierfür keine gesetzlichen Vorschriften, allerdings sollte diese Empfehlung allein schon in eigenem Interesse befolgt werden.

Eine vollständige Sanierung von Rohrleitungen kann ggf. vorhandenen Rost stoppen, die Beständigkeit der Rohre verlängern oder auch wiederherstellen sowie hydraulische Verluste reduzieren. Beide Verfahren erhalten die Funktion des Rohrleitungssystems und verlängern dessen Lebensdauer nachhaltig.

Die grabenlose Technik bringt im Vergleich zu einer offenen Sanierung unterschiedliche Vorteile mit sich – der wichtigste davon ist zweifelsohne, dass weder im Garten noch in der Einfahrt ein Graben geschaffen werden muss. Auch die Wurzeln von Bäumen werden dadurch nicht beeinträchtigt, da das Ausheben größerer Erdmassen nicht erforderlich ist. Weiterhin ist eine Innensanierung meist die preiswertere Lösung. Müssen Wasserrohre vollständig ausgegraben und ausgetauscht werden, bringt dies deutlich höhere Kosten mit sich.

Rohrsanierung Kosten

Wie hoch sind die Kosten einer Rohrsanierung durch professionelle Firmen? – Als Eigentümer eines Hauses verpflichtet man sich zur Instandhaltung der zugehörigen Rohrleitungen. Sind Rohre nicht mehr dicht und besteht eventuell das Risiko, dass durch sie das Grundwasser verschmutzt wird, muss sogar im schlimmsten Fall mit einem Bußgeld gerechnet werden. Trotzdem fürchten viele Hausbesitzer enorme Kosten, wenn es um das Thema Rohrsanierung geht und vermeiden sie daher so gut es geht.

Grundsätzlich lassen sich die genauen Kosten für eine Rohrsanierung nicht so einfach pauschalisieren, da diese immer vom tatsächlich am Ort anfallenden Aufwand abhängen. Wir empfehlen aus diesem Grund, sich von einem professionellen Sanierungsbetrieb beraten zu lassen und sich verschiedene Kostenvoranschläge einzuholen.

Einerseits verantwortlich für Kosten sind die bereits vorliegenden Schäden an den Rohren als auch die Länge des Rohrleitungssystems sowie die Zugänglichkeit der Rohre. Im Durchschnitt liegen die Kosten pro Meter bei etwa 200 bis 300 €. Wirklich klären lässt sich dies aber erst nach einer Inspektion vor Ort, bei dem die Fachfirma für Rohrsanierungen sich die Sachlage genauer ansieht. Die Ausgaben sollten allerdings bei Hausbesitzern nicht im Fokus stehen, denn bei einer Rohrsanierung geht es vor allem um deren Wirksam- und Beständigkeit für die Zukunft. In keinem Fall darf der Preis das wichtigste Argument sein, wenn die Sanierung nicht fachgerecht oder korrekt durchgeführt wird.

Rohrsanierung nach Wasserschaden | In diesem Haus ist einiges an Kosten zu erwarten ... (© VRD / stock.adobe.com)

Rohrsanierung nach Wasserschaden | In diesem Haus ist einiges an Kosten zu erwarten … (© VRD / stock.adobe.com)

Rohrleitungen erneuern: Wir helfen Ihnen beim Thema Rohrsanierung

Sie leben in einem Altbau und möchten prüfen, ob Ihre Rohrleitungen so veraltet sind, dass sie einen Austausch oder eine Sanierung erfordern? Sie haben Schäden an den Leitungen entdeckt und möchten diese nun so schnell wie möglich beheben? Oder es liegt sogar ein massiver Wasserschaden durch Rohrschäden und Rohrbruch vor?

Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema und vermitteln Ihnen die richtigen Experten, welche die Rohrleitungen in Ihrem Haus wieder auf einen soliden Stand bringen! Denn auch in Ihrem eigenen Interesse ist es wichtig, dass Wasserleitungen in Ihrem Wohnhaus instandgesetzt werden und intakt bleiben – nicht zuletzt auch aus gesundheitlichen Gründen, um weiter gefahrenlos Trinkwasser aus der Leitung beziehen zu können. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung – wir helfen Ihnen gerne weiter!

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