Haus unter Wasser: Was tun? – Wir helfen!2021-10-14T13:04:26+02:00
  • Haus unter Wasser (© marog-pixcells / stock.adobe.com)
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Haus unter Wasser: Was tun? – Wir helfen!

Obgleich man es nicht erwartet, kann es durchaus passieren, dass auch der eigene Keller irgendwann einmal unter Wasser steht. In einem solchen Fall ist man natürlich erst einmal verzweifelt und weiß nicht, was man tun soll – umso wichtiger ist es allerdings, die Ruhe zu bewahren und schnell zu handeln. Wir stellen vor, worauf es zu achten gilt und wie man am besten reagiert, wenn das Haus unter Wasser steht. – Und gut zu wissen: Die Deutsche Schadenshilfe unterstützt Sie in einem solchen Fall: Mit einem Experten-Netzwerk aus Sachverständigen, Fachanwälten für Versicherungsrecht sowie Unternehmen für die Schadensanierung. Wir vermitteln Ihnen die richtigen Ansprechpartner für die Schadenbewertung, Schadensregulierung mit Versicherungen sowie die Schadensbeseitigung. – Jetzt Kontakt aufnehmen!

An wen wende ich mich, wenn mein Haus unter Wasser steht?

Auch wenn es erst einmal ein großer Schock sein mag, wenn der eigene Keller unter Wasser steht, so ist es dennoch wichtig, Ruhe zu bewahren. Als Erstes sollte – sofern möglich – die Stromzufuhr abgestellt werden – in keinem Fall darf man dafür aber das Wasser betreten! Sofern sich im Wasser Schadstoffe befinden, wie beispielsweise aufgrund ausgelaufener Chemikalien, betreten Sie das Wasser nicht und rufen Sie direkt die Feuerwehr. Darüber hinaus sollte auch die Versicherung darüber in Kenntnis gesetzt werden, damit sie den Schaden umgehend aufnehmen kann

Bei größeren Wassermassen oder akuter Lebensgefahr gilt natürlich in jedem Fall, sich selbst und seine Familie so schnell wie möglich in Sicherheit zu bringen. Ist der Schaden allerdings überschaubar und kann man in Ruhe auf die Feuerwehr warten, sollte man diese Zeit nutzen, um Fotos vom Geschehen zu machen. Sofern dies nicht möglich ist, warten Sie ruhig auf die Feuerwehr und darauf, bis der entsprechende Bereich wieder betretbar ist. Fotos und Videos sind für die Versicherung immer besonders wichtig, denn sie ermöglichen dem Versicherer, nachzuvollziehen, was eigentlich passiert ist und dienen gleichzeitig als Beweis.

Richtig reagieren, wenn Wasser ins Haus fließt

Wer es das erste Mal erlebt, dass Wasser in das Haus fließt, weiß verständlicherweise auch nicht, was er tun soll. Wenn das Wasser durch das Fenster oder die Tür in den Keller gelangt und diesen unter Wasser setzt, ist dies erst einmal erschreckend. Doch sofern es sich nur um eine geringere Menge an Wasser handelt, kommt es in der Regel auch nicht zu einem sonderlich gravierenden Schaden. Als erstes sollte versucht werden, das Wasser so weit wie möglich selbst aufzuhalten. Hierfür lassen sich beispielsweise Handtücher vor die Tür oder die Fenster legen, welche das Wasser direkt aufsaugen.

Fließt durch eine undichte Leitung Wasser im Haus, wie beispielsweise durch ein defektes Rohr in der Dusche, der Toilette oder dem Abfluss, ist mit etwas Vorsicht vor zu gehen. Denn hier kann es durchaus passieren, dass das Wasser durch Fäkalien verunreinigt ist und sich Verschmutzungen darin befinden. Auch hier ist es wichtig, das Wasser vor einer weiteren Ausbreitung zu stoppen. Handtücher und Decken leisten auch in diesem Fall meist gute Arbeit.

Die Kellerräume stehen bereits etwa 30 cm tief unter Wasser? – Dann seien Sie bitte besonders vorsichtig: Bereits wenige Zentimeter können ausreichen, um gesundheitsgefährdende Folgen zu haben. Es muss dabei auch unterschieden werden, ob es sich um sauberes (klares) oder um verschmutztes (trübes) Wasser handelt. Ist das Wasser trüb, sollte Hautkontakt möglichst vermieden werden. Bedenken Sie: Je höher der Wasserstand ist, desto höher ist auch die Gefahr, dass es sich nicht um sauberes Wasser handelt. Auch, wenn man das Wasser aus eigener Kraft abpumpen kann, sollte die Feuerwehr hinzugerufen werden. Denn sofern man verunreinigtes Wasser aus dem Keller abpumpt, kann dies teure Folgen nach sich ziehen, da es in Deutschland verboten ist, verunreinigtes Wasser in das öffentliche Wassernetz zu schleusen.

Nach einer Überschwemmung steht immer zuerst der Keller im Gebäude unter Wasser. Nun heißt es für Hausbesitzer: Schnell abpumpen und dann Wände trocknen! (© Robert Kneschke / stock.adobe.com)

Nach einer Überschwemmung steht immer zuerst der Keller im Gebäude unter Wasser. Nun heißt es für Hausbesitzer: Schnell abpumpen und dann Wände trocknen! (© Robert Kneschke / stock.adobe.com)

Während der Schaden für die Versicherung dokumentiert wird, sollte möglichst auch vermerkt werden, welche Objekte beschädigt oder verloren gegangen sind. Eine Schadensliste hilft dem Versicherer, besser nachvollziehen zu können, was genau zu Schaden gekommen ist und welcher Wert ersetzt werden muss. Wie genau bei diesem Schritt vorzugehen ist, kann auch nach Absprache mit dem Versicherer erfolgen. Oft erfolgt die Schadenswertbestimmung auch durch Gutachten / Sachverständige. In manchen Fällen schickt die Versicherung selbst einen Gutachter. In manchen Fällen ist sinnvoll, selbst einen Sachverständigen zu beauftragen, um den aus eigener Sicht richtigen Wert des Schadens prüfen respektive durchsetzen zu können. Gern vermitteln wir Ihnen einen entsprechenden Sachverständigen / Gutachter.

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Haus unter Wasser – was passiert nach dem Abpumpen des Wassers?

Steht der Keller nicht mehr unter Wasser und wurde der Schaden mit Fotos dokumentiert, müssen die Nachweise gemeinsam mit einer Schadensmeldung an den Versicherer übermittelt werden. Wichtig: Lassen Sie sich hierbei nicht allzu viel Zeit. Die meisten Versicherer schreiben bestimmte Fristen vor, die eingehalten werden müssen und oft nur wenige Tage betragen. Im Zweifelsfall ist man auf der sicheren Seite, wenn man einen Blick in den Vertrag wirft – dort steht genau vermerkt, wie lange man sich für die Schadensmeldung Zeit lassen darf (vgl. Versicherungsschaden melden Frist).

Auch wenn das Wasser entfernt worden ist, sollten noch einmal Bilder gemacht werden, da sich beschädigte Gegenstände, Fenster, Wände, Türen und alle anderen betroffenen Objekte besser dokumentieren lassen. Kann nicht festgestellt werden, woher das Wasser gekommen ist, muss natürlich auch nach der Ursache geforscht werden (vgl. Wasserschaden Ursache finden, Wasser tropft von der Decke: Ursache, Nasse Wände Ursachen).

Ansonsten sollte möglichst zeitnah mit einer professionellen Trocknung mit Hilfe von Trocknungsgeräten begonnen werden. Die Feuchtigkeit sollte so schnell wie möglich aus den Räumlichkeiten entweichen, was allerdings normalerweise mit der Hilfe von Experten geschieht, z.B. einem spezialisierten Trocknungsservice. Diese wissen genau, welche Geräte eingesetzt werden müssen, damit Wände, Böden und Decken schnell wieder vollständig trocken sind. Wichtig: Mit der Trocknung sollte erst dann begonnen werden, wenn die Versicherung dafür grünes Licht gibt. Der Normalzustand ist erst wieder bei einer Luftfeuchtigkeit von weniger als 60 % erreicht.

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Schnelle Hilfe, wenn das Haus unter Wasser steht: Wir sind für Sie da!

Ein Wasserschaden kann jeden treffen – meist unvorbereitet und unerwartet. Trotzdem ist es in so einem Fall wichtig, schnell richtig zu reagieren. Wir stehen Ihnen dabei zur Seite, wenn Sie von einem Wasserschaden betroffen sind und Ihr Haus unter Wasser steht. Sie sind auf der Suche nach kompetenter Hilfe, wenn Ihr Haus unter Wasser steht und Sie den Schaden schnellstens beseitigen möchten? Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung – wir vermitteln professionelle Kellersanierung Firmen, informieren bei Bedarf Sachverständige für Wasserschäden und beantworten Ihnen alle weiteren Fragen zum Thema Wasserschäden, Feuchtigkeitsmessung und Bautrocknung. So können Sie beruhigt schlafen und sich schnell wieder in Ihrem Zuhause wohl fühlen.

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Haus unter Wasser | Gebäude mit Wasserschaden nach Hochwasser (© Robert Kneschke / stock.adobe.com)

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