Abdichtung gegen drückendes Wasser – Wasserschäden eindämmen2021-08-31T16:06:21+02:00
  • Abdichtung gegen drückendes Wasser am Gebäude | Wasserschäden eindämmen schwarz (© plysuikvv / stock.adobe.com)
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Abdichtung gegen drückendes Wasser – Wasserschäden eindämmen

Ein gut abgedichteter Keller schützt nicht nur vor eindringender Feuchtigkeit, sondern langfristig auch vor baulichen Schäden und somit natürlich ebenso vor teuren Sanierungen. Auch nachträglich lässt sich eine zusätzliche Abdichtung des Kellers noch vornehmen – doch welche Art dafür die richtige ist, hängt zu einem großen Teil vom Grund der Feuchtigkeit in den Kellerräumen ab.

Hier unterscheiden Fachleute vor allem zwischen drückendem und nicht drückendem Wasser. Von außen drückendes Wasser stellt für eine Hauswand eine große Belastung dar. Bei modernen Gebäuden wird bereits beim Bau auf die Integration einer sogenannten weißen Wanne geachtet – bei Altbauten ist unter Umständen noch nachträglich eine Abdichtung erforderlich.

Die Deutsche Schadenshilfe kann Sie hierbei unterstützen! – Wir sind spezialisiert auf die Regulierung von Wasserschäden. Das heißt einerseits die Klärung von Schadenfällen mit der Versicherung. Wir können Sie hier durch Sachverständige / Gutachter sowie Fachanwälte für Versicherungsrecht dabei unterstützen, zu Ihrem Recht und Ihren Ansprüchen zu kommen – auch wenn die Versicherung sich querstellt. Andererseits vermitteln wir Ihnen bei Bedarf aus unserem Experten-Netzwerk kompetente und erfahrene Sanierungsdienstleister, die z.B. Spezialwissen für die Wasserschadensanierung und Abdichtung gegen drückendes Wasser mitbringen. – Nehmen Sie noch heute Kontakt auf, und lassen Sie uns Ihren Fall besprechen.

Wie kann eine Abdichtung gegen drückende Feuchtigkeit realisiert werden?

Hier kommen spezielle Vertikalsperren zum Einsatz, die mittels heißverklebter Bahnen aus Bitumen für die nötige Dichtheit sorgen. Weiterhin weit verbreitet ist der Einsatz der Braunen Wanne sowie auch die Nutzung von mineralischem Dichtungsschlamm. Bereits zum Zeitpunkt der Errichtung eines Gebäudes kann es passieren, dass bereits drückende Feuchtigkeit im Erdreich vorhanden ist – oft entsteht das Problem aber durch Veränderungen im Boden auch erst viel später.

Derzeit existieren für eine nachträgliche Dichtung von Gebäuden noch keine vorgegebenen Normen oder spezielle Vorschriften. Jedoch kommt die DIN 18533 zum Tragen, sofern Bauteile, die direkt mit dem Erdreich in Berührung kommen, abgedichtet werden sollen. Diese Norm legt den Umfang erforderlicher Maßnahmen der Dichtung an der Art der Feuchtigkeit fest. In jedem Fall ist es das Wichtigste, dass die Feuchtigkeit restlos beseitigt wird und deren Ursachen ebenfalls behoben werden. Ansonsten kann es langfristig zu schweren Schäden an der Bausubstanz kommen, welche im schlimmsten Fall sogar die Instabilität des Gebäudes mit sich bringen können und teure Schadensanierungen nach sich ziehen.

Drückendes oder nichtdrückendes Wasser? – Unterschiede und entsprechende Maßnahmen

Wenn wegen Feuchtigkeit in den Kellerräumen eine nachträgliche Dichtung nötig wird, gibt es unterschiedliche Verfahren, die angewandt werden können. Welche Methode die langfristig sinnvollste ist, lässt sich allerdings nur mit Hilfe eines Experten feststellen, der sich das Mauerwerk vor Ort selbst ansieht. Denn nicht nur der Zustand des Gemäuers (vgl. Feuchtigkeitsschäden im Mauerwerk), sondern auch die Gebäudestatik und insbesondere der Lastfall spielen eine entscheidende Rolle. Zunächst kann ein Luftentfeuchter (vgl. auch: Trocknungsgeräte, Bautrocknungsgeräte mieten) dabei helfen, die Feuchtigkeit im Keller ein wenig zu reduzieren – den Grund für das Problem behebt dieser allerdings nicht.

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Doch was ist drückendes Wasser eigentlich genau?

Als drückendes Wasser wird Wasser beschrieben, welches sogenannten hydrostatischen Druck auf die Dichtung des Mauerwerks eines Hauses oder auf spezielle Bauteile des Gebäudes ausübt. Schon während eines Neubaus kann bereits ein gewisser Druck im Erdreich vorhanden sein, manchmal kommt es aber auch erst später dazu. Typische Ursachen sind unter anderem die Veränderungen des Grundwasserspiegels, Hangwasser, wasserführende Bodenschichten, Stau- bzw. Sickerwasser oder auch Hochwasser sein.

Die nachträgliche Dichtung vor drückendem Wasser ist eine Sanierungsmaßnahme, die in der heutigen Zeit immer öfter zum Einsatz kommt – und sich ganz einfach vermeiden ließe, würde bereits beim Neubau auf eine solide, langfristig haltbare Dichtung geachtet.

Bauwerksabdichtung / Kellerabdichtung: Schutzschicht der Kellerwände von außen gegen Bodenfeuchte, Grundwasser und Sickerwasser (© photo 5000 - stock.adobe.com)

Bauwerksabdichtung / Kellerabdichtung: Schutzschicht der Kellerwände von außen gegen Bodenfeuchte, Grundwasser und Sickerwasser (© photo 5000 – stock.adobe.com)

Nicht bei allen Altbauten, aber in vielen Gebäuden hat man einst vor dem Befestigen der Bodenplatte eine kapillare Schicht aus Kies oder auch aus Sand eingefüllt. Diese sollen den Aufstieg von Feuchtigkeit unterbinden. Sofern es sich um nichtdrückendes Wasser handelt, kann zusätzlich auch der Einbau einer Drainage sinnvoll sein. Werden die Wände im Keller von außen abgedichtet, erfolgt dies in der Regel mit Hilfe von Noppenbahnen, Dichtschlämmen oder auch durch einen speziellen Bitumenanstrich.

Damit zusätzlich kapillar aufsteigende Feuchte zurückgehalten werden kann, ist es für Hausbesitzer wichtig, dass sie auch ihre Kellerräume innen mit einer horizontalen Sperre ausstatten (siehe auch Kellersanierung von innen). Hier kommen unter anderem die Elektroosmose, das Injektionsverfahren sowie auch das Mauersägeverfahren in Frage.

Tipps für die nachträgliche Dichtung gegen drückende Feuchte

Im Falle von drückender Feuchte im Boden ist es grundsätzlich wichtig, dass die Wände des Kellers sowie auch die Bodenplatte nahtlos abgedichtet sind – nur so bleibt die Feuchtigkeit draußen. Eine Abdichtung der Bodenplatte ist beispielsweise durch eine Schleierinjektion möglich, während sich eine Feuchtigkeitssperre von innen her mit Hilfe von Schweißbahnen oder Dichtungsschlamm realisieren lässt.

Die Wände des Kellers lassen sich durch eine Vertikalsperre vor drückendem Wasser schützen. Oft werden hierfür heißverklebte Bahnen aus Bitumen verwendet – eine Methode, die als Schwarze Wanne bezeichnet wird. Eine andere Lösung ist die Errichtung einer K-Wanne mit Hilfe von Kunststoffbahnen oder auch der Einsatz der Braunen Wanne. Diese Methoden werden im weiteren Text noch genauer erläutert.

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Um den Keller ohne Grabungsarbeiten nachträglich abzudichten, kann allerdings auch eine Flächeninjektion zum Einsatz kommen. Hierbei werden die Kanäle und Poren des Gemäuers mit einem speziellen Gel gefüllt, so das kein Wasser mehr hindurchdringen kann.

Allgemein ist die Kellerabdichtung von außen die bessere Lösung gegenüber der Abdichtung von innen – dennoch ist in vielen Fällen oft nur letztere möglich, wenn beispielsweise nicht genug Freifläche für Grabungsarbeiten auf dem Grundstück zur Verfügung steht.

In welchen Fällen ist eine Dichtung gegen Feuchte erforderlich?

Bei drückendem Wasser sollte lieber früher als zu spät reagiert werden: Stellt man die ersten Anzeichen von Feuchtigkeit in seinem Keller fest – wie zum Beispiel feuchte Wände oder gar Schimmel sowie auch ein leicht modriger Geruch – so muss herausgefunden werden, wo die Ursache dieser Feuchtigkeit liegt. Lassen sich zusätzlich noch Risse oder Spalten innerhalb der Wände erkennen, dann ist es ratsam, einen Fachmann hinzuzuziehen, der die Sachlage vor Ort überprüft und feststellen kann, woher das Problem genau stammt.

Welche Vorteile bietet eine Abdichtung von außen?

Außenwand eines Hauses abdichten gegen drückendes Wasser (© plysuikvv / stock.adobe.com)

Außenwand eines Hauses abdichten gegen drückendes Wasser (© plysuikvv / stock.adobe.com)

Experten empfehlen die Abdichtung eines undichten Kellers grundsätzlich von außen her, sofern dies möglich ist – alternativ dazu bietet sich die Abdichtung von innen an. Eine Nachrüstung ist insbesondere bei Altbauten weit verbreitet, bei Neubauten dagegen eher die Ausnahme. Doch welche Vorteile bietet eine Abdichtung von außen? – So gibt es weder eine Baustelle im Haus noch ist eine Kellerräumung erforderlich. Die Nachrüstung ist außerdem ein sinnvoller Schutz vor Feuchtigkeit für die innen und außen liegenden Mauern. Nicht zuletzt trägt eine bessere Dämmung automatisch zur Wertsteigerung des Hauses bei.

Nicht vergessen werden dürfen allerdings die Kosten, die dabei anfallen: So müssen die Kellerwände freigelegt und eine Grube gegraben werden. Dies ist oft kein preiswertes Vorgehen, allerdings lohnt sich die Abdichtung von außen normalerweise immer mehr als eine Abdichtung von innen.

Welche Abdichtungsmaßnahmen gibt es?

Bei neugebauten Häusern muss das Gebäude gemäß der Norm DIN 18195 errichtet werden. Diese schreibt vor, woran man sich hinsichtlich der Abdichtungen halten muss. Normalerweise kommt hier die weiße Wanne zum Einsatz, allerdings ist mitunter eine Nachrüstung erforderlich. Für diese stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl.

Schwarze Wanne

Sie kann entweder aus einer Bitumen-Dickbeschichtung oder auch aus heißverklebten Bitumenbahnen bestehen. Wer kein Bitumen verwenden möchte, kann alternativ auch mineralische Dichtungsschlämme dafür nutzen.

Braune Wanne

Die braune Wanne ist eher die Ausnahme und sollte in jedem Fall von einem Experten nachgerüstet werden. Hierbei werden Trägermatten verlegt, die mit granuliertem Bentonit gefüllt sind. Sie quellen bei Kontakt mit der Feuchte nach und nach auf und sorgen somit für eine wasserresistente Dichtung.

K-Wanne

Die K-Wanne ist eine sogenannte Vertikalsperre und setzt sich aus PVC- bzw. Kunststoffbahnen oder auch aus Polyethylen zusammen. Sie werden direkt auf die Wand aufgebracht und bewahren diese in Zukunft vor von außen eindringendem Wasser.

Brauchen Sie einen Fachbetrieb für die Abdichtung gegen drückendes Wasser?

Der vorliegende Text zeigt schon, wie komplex die Abdichtung eines Gebäudes gegen drückendes Wasser ist – unterschiedliche Situationen erfordern unterschiedliche Maßnahmen und führen zu unterschiedlichen Kosten und Zeitaufwänden. – Ohne einen Experten werden Sie die vorhandene Schäden in der Regel nicht nachhaltig und professionell beheben. Nutzen Sie daher am besten von Anfang an erfahrene Dienstleister für das Projekt. – Die Deutsche Schadenshilfe berät und vermittelt gern; nehmen Sie jetzt Kontakt auf!

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