Lecksuche: Wasserleitung, Heizung, Klimaanlage, Gas2021-08-31T17:39:11+02:00
  • Lecksuche in Leitungen | Wasser, Gas, Heizung, Klimaanlage (© and.one / stock.adobe.com)
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Lecksuche in Wasserleitung, Heizung, Klimaanlage oder Gas-Leitungen

Ein Wasserschaden in der Wohnung kann einen als Betroffenen schnell teuer zu stehen kommen: Wenn es nicht mehr genügt, das stehende Wasser abzusagen oder abzupumpen, sondern auch das Mauerwerk bereits Schäden davongetragen hat, dann leidet mitunter sogar die gesamte Statik darunter. So können sich bereits innerhalb weniger Tage Schimmelpilze ansiedeln und es kommt zu schlechten Gerüchten sowie zu einer ernstzunehmenden Gefährdung für unsere Gesundheit.

Damit eine Fachfirma allerdings mit einer professionellen Bautrocknung und Entfeuchtung beginnen kann, ist es besonders wichtig, schnellstens eine Leckageortung durchzuführen. Durch eine gezielte Lecksuche lassen sich selbst verdeckte Schäden innerhalb kürzester Zeit lokalisieren und der Experte weiß genau, wo er ansetzen muss. Deshalb erfolgt eine Lecksuche immer direkt von einem Fachbetrieb aus, der möglichst schnell nach dem Feststellen eines Wasserschadens gerufen wird und sich der Sache sofort annehmen kann.

Die Deutsche Schadenshilfe kann Ihnen entsprechende Lecksuche-Experten vermitteln! Wir verfügen über ein umfangreiches Experten-Netzwerk aus Sachverständigen (Gutachtern), Sanierungsbetrieben und auch Anwälten für Versicherungsrecht. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass ein Wasserschaden so schnell wie möglich beseitigt und mit den zuständigen Versicherungen reguliert wird. Dabei vermitteln wir nur geprüfte und erfahrene Dienstleister, so dass Ihr Schadensfall bestmöglich, professionell und kompetent geklärt und behoben wird. – Nehmen Sie noch heute Kontakt auf.

Mit einer Lecksuche eine undichte Wasserleitung und andere Schäden ausfindig machen

Handelt es sich nicht gerade um ein geplatztes Rohr im Bad oder in der Küche, so ist es mitunter schwieriger, einen Wasserschaden ausfindig zu machen. Befindet sich Leckagen hinter der Wand, können verschiedene Gründe dafür verantwortlich sein: Eine undichte Wasserleitung, eine defekte Stelle an der Gebäudefassade im Außenbereich oder auch ein undichtes Dach – die Ursachen sind vielfältig. Dank hochwertiger Technologien und modernster Geräte zur Lecksuche / Leckortung können Profis von einem Fachbetrieb solche Schadensursachen schnell erkennen und beseitigen – so werden unnötige Bohrungen oder Maueröffnungen vermieden, was letzten Endes Arbeit, Zeit und Kosten spart.

Wie erfolgt die Lecksuche durch eine Fachfirma?

Bei der Lecksuche und Ortung eines Wasserschadens gehen Experten in der Regel gemäß des Ausschluss­prinzips vor. Das bedeutet, dass alle Leitungen und Bauteile genau untersucht werden, bis die Ursache des Schadens gefunden ist. Hierbei können unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen: ein zerstörungsfreies Lecksuche-Verfahren ist vor allem deshalb so ratsam, um Lecks an Leitungen von Abflüssen oder Heizungen schnell zu erkennen. Ist der Schaden allerdings durch einen baulichen Mangel begründet, kann normalerweise nicht ohne eine fundierte Untersuchung des gesamten Gebäudes weitergemacht werden. Hier kommt dann oft ein unabhängiger Baugutachter / Sachverständiger  für Gebäudeschäden / Bauschäden Gutachter zusätzlich zum Einsatz.

Zum Glück muss bei der Lecksuche / Leckageortung nicht immer die Wand aufgestemmt werden. Spezialisierte Unternehmen nutzen moderne Lecksuchgeräte und Prüfgeräte zur Leitungsortung und Dichtheitsprüfung. (© and.one / stock.adobe.com)

Zum Glück muss bei der Lecksuche / Leckageortung nicht immer die Wand aufgestemmt werden. Spezialisierte Unternehmen nutzen moderne Lecksuchgeräte und Prüfgeräte zur Leitungsortung und Dichtheitsprüfung. (© and.one / stock.adobe.com)

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Die Feuchtemessung: Eine weit verbreitete Methode zur Ursachenfindung

Es gibt inzwischen eine große Bandbreite an Verfahren, die zum Einsatz kommen können, um einen Wasserschaden aufzudecken. Der erste Schritt von Fachbetrieben ist in der Regel eine Feuchtigkeitsmessung vor Ort. Sie kann den Schaden auf diese Weise dokumentieren und zudem einen Suchradius bestimmen. Sinnvoll ist dies insbesondere deshalb, da zahlreiche Versicherer in der heutigen Zeit eine möglichst exakte Dokumentation mit Bildern oder Videos vom Schadensort wünschen, um das Geschehen besser nachvollziehen zu können.

Doch welche Verfahren zur Feuchtigkeitsmessung an Schadensorten gibt es? Unter anderem kommen hier vor allem das Widerstandsverfahren, die hygrometrische Messung sowie auch das kapazitive Messverfahren zum Einsatz.

  • Widerstandsverfahren: Hierbei bringt der Fachmann Elektroden in das Gemäuer ein, welche mit Hilfe von Prüfstrom das Vorhandensein von Feuchtigkeit in der Bausubstanz testen. Je besser die Energie geleitet wird, desto mehr Feuchtigkeit befindet sich in der Bausubstanz. Insbesondere Materialien wie feuchter Estrich, Gips oder Holz lassen sich auf diesem Wege zuverlässig auf enthaltene Feuchtigkeit untersuchen.
  • Kapazitives Messverfahren: Hierbei wird eine kugelförmige Sonde an das Messgerät gekoppelt, welche wiederum ein elektrisches Feld erzeugt, das sich anschließend auf das zu untersuchende Material ausdehnt. So lässt sich der Feuchtigkeitsgehalt schnell und sicher ermitteln.
  • Hygrometrische Messung: Diese Messtechnik erfolgt, wenn das Leck sich mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Hohlraum befindet. Hierfür bringt der Fachmann einen Sensor in diesen Spalt ein, um die Luftfeuchtigkeit dort zu messen.

Grundsätzlich genügen schon kleinste Risse bei einer wasserführenden Leitung, damit es zu einem gravierenden Wasserschaden kommt. Nach einer durchgeführten Feuchtigkeitsmessung wird ein erfahrener Experte von einem Fachbetrieb bestrebt sein, die Ursache zu finden.

Leitungssuche: Wo laufen überhaupt Leitungen von Heizung, Gas, Klimaanlage und Wasser lang?

Bei der Leitungssuche werden unter anderem Abflussrohre, Wasserleitungen und Heizungsrohre lokalisiert sowie untersucht. So lässt sich die Suche nach der Ursache für den Schaden immer weiter eingrenzen.

  • Elektroakustische Ortung: Mit Hilfe der elektroakustischen Ortung der Leckgeräusche lassen sich die Leitungen mit einem Mikrofon untersuchen, damit Schwingungen im Boden festgestellt werden.
  • Druckprobe: Die Druckprobe kommt zum Einsatz, um den in bestimmten Leitungen herrschenden Druck zu untersuchen. Wenn sich der Druck nicht verändert, so ist die Leitung in jedem Fall noch intakt – sofern das aber nicht der Fall ist, gibt es irgendwo ein Leck in der Anlage.
  • Ultraschallortung: Bei der Ortung per Ultraschall verwendet der Experte unterschiedliche Arten von Leckortungsgeräten, welche Ultraschallwellen mit Hilfe von Kopfhörern in deutlich wahrnehmbare akustische Signale umwandeln.
  • Tracergasmethode: Die Methode mit Tracergas basiert auf der Nutzung von speziellem Gas, welches eine Ortung eines Lecks ohne Zerstörung gewährleistet. Hier wird das Gas statt Wasser in die Leitung oder auch in das Heizungsrohr geführt. Wenn es an anderer Stelle wieder austreten kann, so gibt es an irgendeiner Stelle ein Leck / Undichtigkeiten in der Anlage.
  • Korrelation: Hierbei handelt es sich um ein spezielles Verfahren der Leckerkennung mit der Unterstützung von Computern, das zur schnellen Ortung von Wasserschäden dient. Bei der Lecksuche kommen so UVA-Strahlen sowie auch Farbstoffe zur Markierung zum Einsatz, die aber nur unter UV-Licht für das bloße Auge sichtbar sind. So lässt sich eine undichte Stelle – wie zum Beispiel bei einer defekten Leitung – effizient und eindeutig erkennen.
  • Thermografie: Bei der Thermografie arbeitet der Experte mit einer Infrarotkamera, welche Lecks an Warmwasserleitungen und Heizungsrohren / Heizungsanlagen zuverlässig ermitteln kann.

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Wie hoch sind die Kosten für eine professionelle Lecksuche / Leckerkennung?

Wenn es zu einem Wasserschaden kommt, so muss in jedem Fall eine erfahrene Firma zur Lecksuche herbeigerufen werden, die sich des Problems annimmt – sofern man es nicht von alleine finden und beheben kann. So unterschiedlich und vielfältig die einzelnen Verfahren zur Ortung eines Lecks auch sind, so teuer und zeitaufwändig können sie auch sein. Die Kosten für eine professionelle Fachfirma beginnen in der Regel bei knapp 300 Euro für die Suche nach dem Leck – dazu kommen häufig noch Pauschalen für die Anfahrt sowie Materialkosten.

Abhängig davon, wo genau sich das Leck befindet und wie verdeckt es ist, kann die Suche nach einem Leck mehrere Stunden oder sogar einige Tage in Anspruch nehmen. Trotzdem ist es nicht zu vermeiden, sich an Experten zu wenden – denn nur diese wissen genau, wie man den Schaden im Zaum halten kann und wie sich die neuesten Technologien am effizientesten einsetzen lassen. Und immerhin und zum Glück gibt es die verschiedenen High-Tech-Lösungen und -Geräte (Leckdetektoren, Leckmengenmessgerät, Lecksuchspray, Gaslecksuchgerät, Differenzdruckmessgerät etc.).

Die Kostenübernahme einer Leckageortung

Für gewöhnlich werden die Kosten für die Leckerkennung / Ortung eines Lecks von der zuständigen Gebäudeversicherung getragen – hierfür ist es aber eine Voraussetzung, dass der Versicherungsnehmer auch die Ursache des Schadens abgesichert hat. Getragen werden die Kosten der Leckortung (vgl. Wasserleckortung Kosten) in der Regel auch nur bei einer zeitnahen Schadensmeldung, die keinesfalls länger als drei oder vier Tage nach Entstehung des Schadens erfolgen sollte. Experten empfehlen, stets eine schriftliche Meldung einzureichen, die als sicherer Nachweis gilt, und auch entsprechende Fotos und weitere Belege mit einzureichen.

Wenn Sie Unterstützung brauchen bzgl. der Regulierung mit der Versicherung, z.B. weil es Ärger mit der Versicherung gibt, oder wenn Sie einen kompetenten Sachverständigen oder Lecksucher brauchen: Die Deutsche Schadenshilfe ist da, um Sie zu unterstützen. – Nehmen Sie jetzt gleich Kontakt mit uns auf!

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