Geruchsbekämpfung nach Brand – Wir vermitteln Experten!

Auch wenn das Feuer nach einem Brand oft schnell wieder gelöscht ist, fangen für viele Betroffene die Probleme damit erst an. Denn neben den eigentlichen Sanierungsarbeiten ist es außerdem immens wichtig, den beißenden Brandgeruch schnellstmöglich aus der Wohnung zu entfernen. Nicht zuletzt aus Kostengründen greifen einige Leute dafür zu diversen Hausmittelchen. Doch sind sie auch wirklich empfehlenswert, wenn es um die Beseitigung dieser speziellen Geruchsbelästigung geht? Ganz sicher nicht, denn oft braucht es für die Sanierungsarbeiten kompetente Fachleute, die sich damit auskennen.

Wir vermitteln Ihnen neben wertvollen Tipps auch Experten, die Ihre Wohnung nach einem Brand schnell wieder in einen brauchbaren Zustand versetzen können. – Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf!

Fachexperte Jens Hoffmann |
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Inhaltsverzeichnis

Wie gefährlich ist der Rauch nach einem Brand?

Man geht davon aus, dass fast 80 Prozent aller Brandopfer nicht an den Folgen der Flammen sterben, sondern an denen der giftigen Dämpfe. Wenn man bedenkt, dass aus nur 10 kg Papier bis zu 10.000 m³ Rauchgas freigesetzt werden, verwundert diese Aussage nicht.

Nach jedem gelöschten Feuer bleibt ein bestimmter, oft beißender Rauchgeruch zurück. Was viele Menschen nicht wissen: Diese Geruchsbelastung birgt durchaus auch eine Gefahr für die Gesundheit (siehe auch hier).

Nicht nur die Flammen richten bei einem Wohnungsbrand immense Schäden an. Laut Experten geht die größte Gefahr vom Rauch aus. Fast die Hälfte aller Opfer sterben an den Folgen von Lungenkomplikationen durch den eingeatmeten Qualm.

Bei einem sogenannten Inhalationstrauma werden viele toxische Substanzen eingeatmet, die bereits nach kurzer Zeit den Austausch von Sauerstoff in der Lunge erschweren oder im schlimmsten Fall sogar unmöglich machen. Dafür verantwortlich sind Gase, die auch lange nach einem Brandschaden noch ausströmen können.

Während einem Wohnungsbrand selbst geht die größte Gefahr von Kohlenmonoxid aus. Der eigentliche Brandschaden umfasst aber auch die ausströmenden Gase danach. Dazu gehören vor allem jene, die für den markanten Brandgeruch zuständig sind. Zu ihnen zählen Gase wie Blausäure, Kohlendioxid, Ammoniak, Salzsäure, Kohlenwasserstoff und Chlorwasserstoff. In hohen Dosen können diese zu schweren Lungenkomplikationen bis hin zum Tod führen.

Sie als Opfer können sich dagegen nur bedingt schützen, indem Sie die Atemwege mit speziellen Masken bedecken. Wirklich nachhaltig ist tatsächlich meistens nur eine fachmännisch durchgeführte Brandsanierung, bei der auch Gase entfernt werden. Die Geruchsbekämpfung nach einem Brand ist vielfach alles andere als trivial.

Lässt sich Brandgeruch mit Hausmitteln entfernen?

An dieser Frage scheiden sich die Geister. Es gibt durchaus einige Hausmittel, die bedingt dabei helfen können, den Geruch zu bekämpfen. Bis zur eigentlichen Brandsanierung können Sie zumindest kleinere Schäden mit einfachen Hausmitteln etwas abmildern.

Entfernen Sie zunächst offene Lebensmittel nach dem Feuerschaden aus der Wohnung. Sie sind durch die Brandgase nicht nur ungenießbar geworden, sondern können im schlimmsten Fall sogar Schädlinge anziehen.

Anschließend können Sie mit der Brandschaden Reinigung beginnen. Dazu werden zunächst alle glatten Oberflächen abgewaschen. Dafür ist ein Putzmittel mit Essig sehr gut geeignet, da es gleichzeitig desinfizierend wirkt. Um den strengen Geruch zu überdecken, können Sie die Flüssigkeit mit einem Bio-Reiniger mischen. Auch zur Reinigung von Fenstern und Wänden ist das Essigwasser gut geeignet. Das gilt auch für die Entfernung von Ruß auf glatten Oberflächen. Hier kann Essig nicht nur reinigen, sondern gleichzeitig auch desinfizieren. Am besten füllen Sie die Mischung dafür in eine Sprühflasche.

Polstermöbel sollten Sie mit einem Staubsauger reinigen und dann für einige Stunden an die Luft stellen. Das hilft häufig schon relativ gut, um den Brandgeruch zu entfernen. Für eine optimale Geruchsneutralisierung können wir Ihnen außerdem erfahrene Experten empfehlen, die sich mit einer professionellen Aufbereitung auskennen.

Auch wenn sich der Brandgeruch in Textilien besonders stark festsetzt, können einige Hausmittel durchaus dabei helfen, den Gestank zu neutralisieren. Falls der Rauchgeruch nicht ganz so stark ist, kann man zu Waschmitteln mit ätherischen Ölen greifen. In hartnäckigen Fällen lohnt es sich, die Stoffe zusätzlich in Gallseife einzuweichen. Anschließend können die Teile wie gewohnt gewaschen werden.

Als echter Geheimtipp in Sachen Geruchsbekämpfung gilt Backpulver. Es kann großflächig auf Textilien, Polster und Teppiche aufgebracht werden. Anschließend reibt man es mit einer Bürste vorsichtig ein und saugt es nach einigen Stunden einfach wieder ab.

Eine weitere Methode, um nach einem Brand den Geruch in der Wohnung zu verbessern, ist Kaffeepulver. Am besten geben Sie es in einige Gefäße, die Sie in der ganzen Wohnung verteilen. Das Kaffeepulver hilft anschließend dabei, den durch Rauch verursachten Gestank regelrecht aufzusaugen.

Leider ist es jedoch nicht immer möglich, den Geruch nach einem Brandschaden in der Wohnung allein mit einfachen Hausmitteln zu bekämpfen. Gern stehen Ihnen fachkundige Handwerker und Sanierungsfachleute aus unserem Netzwerk zur Verfügung. Vgl. Rauchschäden entfernen.

Brandgeruch / Rauchgeruch: Die Geruchsbelastung nach einem Brand macht Wohnungen oft unbewohnbar, nachdem das Feuer gelöscht wurde. Experten aus dem Bereich der Brandschadensanierung kümmern sich daher anschließend auch um die Geruchsneutralisierung / Geruchsbeseitigung. (© Dimco / stock.adobe.com)
Brandgeruch / Rauchgeruch: Die Geruchsbelastung nach einem Brand macht Wohnungen oft unbewohnbar, nachdem das Feuer gelöscht wurde. Experten aus dem Bereich der Brandschadensanierung kümmern sich daher anschließend auch um die Geruchsneutralisierung / Geruchsbeseitigung. (© Dimco / stock.adobe.com)

Wie lässt sich Ruß nach einem Brand entfernen?

Nach einem Feuer, bspw. einem Küchenbrand, geht es neben der Geruchsbekämpfung auch um die Frage, wie sich der Ruß (Rußschaden) am besten entfernen lässt. Manchmal reicht es aus, selbst Hand anzulegen, aber in einigen Fällen kann nur noch der Fachmann helfen. Wer die Brandschadensanierung letztendlich durchführt, ist auch immer abhängig von dem entstandenen Schaden.

Je größer dieser ist, desto wahrscheinlicher ist der Einsatz von Fachkräften. Denn es geht dabei meistens irgendwann nicht mehr nur um die reine Geruchssanierung, sondern auch um gesundheitsschädliche Gase, die noch lange nach einem Brand austreten können. Vgl. auch: Brandschaden: Was zahlt die Versicherung?

Was ist ein Ozongenerator für die Geruchsbekämpfung?

Ein Ozongenerator dient dazu, nach einem Brand neben Viren oder Bakterien auch den unangenehmen Geruch zu beseitigen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lufterfrischern desinfiziert ein solches Gerät die Luft auch. Er überdeckt den Geruch also nicht einfach, sondern er beseitigt ihn. Dabei wird mit Hilfe der Geräte aus der Umgebungsluft Ozon erzeugt, das störende Geruchsstoffe umgehend neutralisiert. Der Vorteil dieser Geruchsbekämpfung liegt darin, dass es keinerlei schädliche Nebenprodukte gibt.

Außerdem sagt man Ozon nach, dass es zu den stärksten Desinfektionsmitteln der Welt gehört. Dabei hat es zahlreiche Vorteile. Es ist gasförmig und erreicht damit auch unzugängliche Teile der Wohnung. Danach zerfällt es einfach wieder in harmlosen Sauerstoff. Damit ist ein Ozongenerator eine besonders nachhaltige Möglichkeit, schädliche Rauchgase einfach aus der Wohnung zu entfernen.

Gern vermitteln wir Ihnen fachkundige Handwerker, die Ihnen bei der Geruchsbekämpfung behilflich sein können und entsprechende Geräte im Sortiment führen.

Geruchsbekämpfung nach Brand (© vfhnb12 / stock.adobe.com)
Geruchsbekämpfung nach Brand (© vfhnb12 / stock.adobe.com)

Geruchsbekämpfung nach Brand: Warum muss es ein Experte sein?

Ein Brand ist in vielen Fällen existenzbedrohend. Wenn Sie dann noch versuchen, den Schaden selbst zu regulieren, ist ein Streit mit den Versicherungen so gut wie vorprogrammiert.

Dazu kommt häufig die mangelnde Erfahrung zum Thema Sanierung. Gerade nach einem Wohnungsbrand reicht es nicht aus, nur den verbrannten Hausrat zu entsorgen und die Räume feucht zu reinigen (vgl. Brandreinigung). Hierbei geht es vielmehr darum, Folgeschäden auszuschließen. Das gilt für die Wohnung und Ihre Gesundheit gleichermaßen. Denn als Laie kann man nicht immer sofort erkennen, welche Folgen ein Feuer oft hat. Beispiel: Löschwasserschäden – Das Löschwasser kann zu Feuchteschäden mit späterer Schimmelbildung führen. Diese lösen schnell Allergien aus und bestimmte Arten stehen sogar im Verdacht, krebserregend zu sein. Aber auch der kalte Rauch nach den Löscharbeiten kann durchaus gefährlich werden. Er enthält viele toxische Substanzen, die zu schweren Komplikationen führen können.

Neben diesen Schäden dürfen Sie außerdem den „Papierkrieg“ mit den Versicherungen nicht außer Acht lassen. In der Regel gilt es die Ursache des Brands zu klären, bevor Entschädigungen ausgezahlt werden. Aber wer denkt bei einem solchen Ereignis schon daran, sich strikt an alle Vorschriften zu halten? In erster Linie geht es darum, das eigene Leben zu schützen. Erst dann können Sie sich den Behörden und Versicherungen widmen.

Wenn in einer Wohnung ein Feuer ausbricht, ist das zunächst immer ein großer Schock für alle Beteiligten. In einer solchen Situation dann noch die neueste Gesetzeslage zu kennen, ist für einen Laien so gut wie unmöglich. Da ist es deutlich einfacher und unkomplizierter, gute Fachleute an seiner Seite zu wissen. Außerdem können sie Ihre Immobilie schnell wieder bewohnbar machen.

Wir vermitteln Ihnen aus unserem umfangreichen Netzwerk gern die passenden Fachleute, damit Ihnen im Schadensfall schnell geholfen wird.

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Jens Hoffmann
Leiter Sachschaden

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