Schadensanalyse: Schadensausmaß und Schadensursache ermitteln lassen

Egal ob es darum geht, Bauschäden zu analysieren und Regress / Gewährleistungen geltend zu machen, oder ob es durch einen Brand- oder Wasserschaden zu einem Versicherungsfall gekommen ist: Fast immer sind Sachverständige / Gutachter gefragt, die eine Schadensanalyse vornehmen und die Schadensursache sowie das Schadensausmaß rechtssicher dokumentieren.

Wir von der Deutschen Schadenshilfe sind Spezialist für die Regulierung von Bauschäden und Versicherungsschäden. Gern vermitteln wir Ihnen bei Bedarf aus unserem Experten-Netzwerk genau die Sachverständigen, die Sie im vorliegenden Schadensfall benötigen.

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Fachexperte Jens Hoffmann |
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Lesedauer: 10 Minuten

Inhaltsverzeichnis

Schadensanalyse von Brandschäden, Wasserschäden, Bauschäden und mehr…

Bauschäden, Brandschäden oder Wasserschäden: In vielen Fällen ist eine Schadensanalyse angezeigt, damit Versicherung und Versicherungsnehmern die Schadensursache erfahren, das Schadensausmaß abschätzen und die Schadenssumme beziffern können. Wir vermitteln Ihnen im Bedarfsfall kompetente Sachverständige für Schadensgutachten / Schadensanalysen.

Ein Gebäudeschaden kann vielfältig ausfallen. Von Bauschäden über Brandschäden bis zu Wasserschäden kommen viele Gründe infrage, die einen Gutachter und eine Schadensanalyse nötig machen. Fachlich versierte Sachverständige für Schäden an Gebäuden helfen weiter, wenn Versicherungen einen Schadensfall begutachten (lassen) müssen.

Zum einen geht es darum, die unmittelbare Schadensursache zu ermitteln. Steht diese fest, lassen sich zum Beispiel Folgeschäden verhindern oder die Sicherheit von Bauteilen verbessern. Zudem ermöglicht eine umfassende Schadensanalyse das Bewerten vom Schadensausmaß und die präzise Kalkulation der Kosten für die anstehende Sanierung.

Die Versicherung beauftragt häufig ein derartiges Gutachten. Es stellt sicher, dass hohe Schadenssummen gerechtfertigt sind. Aber auch bei Streitigkeiten zwischen dem Versicherungsunternehmen und Versicherten macht eine solche Schadensermittlung durch Sachverständige Sinn.

Schadensursache und Schadensausmaß feststellen – Maßnahmen und Kosten:

Für die Schadensanalyse sind vordergründig Sachverständige nötig. Sie kümmern sich um die Durchführung von drei elementaren Methoden:

  1. Schäden beurteilen und den Hergang bewerten
  2. Schadenswert ermitteln und einschätzen
  3. Schadensbehebung abschätzen und Kosten vergleichen

Maßnahmen zur Schadensbegutachtung sind deshalb wesentlich. Sie stellen die umfassende und hilfreiche Ausführung sicher. Zugleich ermöglichen sie zuverlässige Ergebnisse.

Bauschaden an einer Wärmedämmung | Ohne Sachverständige ist eine fundierte Schadensanalyse zu Schadensursache und Schadensausmaß in der Regel nicht möglich, geschweige denn vom Gericht anerkannt (© Dieter Pregizer / stock.adobe.com)
Bauschaden an einer Wärmedämmung | Ohne Sachverständige ist eine fundierte Schadensanalyse zu Schadensursache und Schadensausmaß in der Regel nicht möglich, geschweige denn vom Gericht anerkannt (© Dieter Pregizer / stock.adobe.com)

Durchführung der Schadensanalyse – diese Maßnahmen sind nötig

Wer ein Schadengutachten braucht, nutzt zunächst eine genaue Darstellung der entstandenen Schäden. Darauf baut die Bestandsaufnahme auf. Sie ermöglicht das Feststellen von konkreten Vorkommnissen, die ursächlich für die Beschädigungen infrage kommen.

Ein Unwetterschaden ist beispielsweise ein klar definiertes Ereignis. Gab es eine Überschwemmung, ist dies am Umfeld der beschädigten Objekte im Regelfall deutlich erkennbar. Sturmschäden oder Hagelschäden an Gebäuden fallen ebenfalls in die Kategorie derart besonderer Umwelteinflüsse.

Sobald die Bestandsaufnahme und Schadensbeschreibung erledigt sind, erstellen Gutachter eine erste Hypothese zur Schadensursache. Dabei legen sie fest, was als Grund für die Schäden konkret in Betracht kommt. Um diese Ursache als Tatsache zu beweisen, folgen weitere Untersuchungen.

Schadensausmaß ermitteln und vorbeugen

Es folgt eine Planung der instrumentellen Analyse. Hierbei eignen sich verschiedene Maßnahmen zur Durchführung. Bei Brandschäden kommt zum Beispiel ein Schadstoffgutachten zum Einsatz. Gleichzeitig hilft ein umfassendes Brandgutachten weiter. Im Fall von Wasserschäden und Schimmel in der Wohnung ist eine Feuchtemessung hilfreich. Dabei lässt sich das Ausmaß der Feuchtigkeit im Haus messen. Auf die Art ermitteln Sachverständige, wie enorm ein Schaden am Gebäude ausfällt.

Bestätigen sämtliche Analysen die aufgestellte Hypothese zur Ursache, folgen weitere Schritte zur Schadensbekämpfung. Sie helfen, damit derartige Schäden nicht erneut auftreten und um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Das sind zum Beispiel eine Elementarschadensanierung oder das Hinzuziehen zusätzlicher Schadensanierer.

Im Schadensfall kommt es neben dem richtigen Timing bei der Schadensmeldung ebenso auf den Schaden an. Hierbei handelt es sich unter Umständen um einen Leitungswasserschaden. Das beinhaltet zum Beispiel einen Rohrschaden. Das Trockenlegen ist dann wesentlich, um einen nachfolgenden Schimmelschaden zu vermeiden.

Ein Bauschadengutachten hilft, wenn der Verdacht für einen Handwerkerpfusch und damit zusammenhängende Baufehler naheliegt (vgl.: Gutachter Baumängel).

Das Schadensausmaß ist in den Fällen nicht immer eindeutig. Ein Sachverständiger untersucht und bewertet exakt solche Bauschäden und ermittelt die zugehörigen Schadenswerte für die Versicherung (siehe: Schadensgutachter Bau).

Kosten der Schadensanalyse

Wer eine Schadensanalyse veranlasst, zahlt im Regelfall das Honorar des jeweiligen Gutachters. Ist die Versicherung der Auftraggeber, läuft die Honorarzahlung über deren Abrechnung. Beauftragt der Versicherte die Analyse, zahlt derjenige die Kosten. Das gilt generell. Ein Ausnahmefall ergibt sich jedoch beim sogenannten Versicherungsbetrug.

Im Fall von Betrug stellt ein Sachverständiger für die Versicherung den durch Versicherte eigenständig verursachten Schaden fest. Derjenige bleibt infolgedessen auf den Kosten sitzen. Zugleich muss die Person sich regulär mit der Justiz auseinandersetzen. Denn die bewusste Täuschung des Versicherungsunternehmens ist eine Straftat.

Wie hoch fallen die Kosten für die Schadensanalyse und das Gutachten aus? Größere Beschädigungen gehen oftmals mit Ausgaben größer 1000 Euro einher. Die Summe besteht aus einem gewissen Grundbetrag. Diesen ergänzt der individuelle Stundensatz des Sachverständigen. Die Versicherung trägt oftmals die Kosten. Ein Sonderfall tritt ein, wenn die Aufwendungen eine Bagatelle darstellen. Das ist bei einer Schadenssumme von unter 750 Euro der Fall.

Schaden am Gebäude begutachten lassen | Putz, Außenwand, Dämmung (© Dieter Pregizer / stock.adobe.com)
Schaden am Gebäude begutachten lassen | Putz, Außenwand, Dämmung (© Dieter Pregizer / stock.adobe.com)

Vermittlung von Schadensgutachtern und Sachverständigen

Wir vermitteln für Ihren individuellen Schadensfall fähige Schadengutachter. Dabei können Sie darauf vertrauen, dass ein erfahrener Sachverständiger das notwendige Know-how mitbringt. Ein  unabhängiger Immobiliengutachter unterstützt Sie zudem im Umgang mit der Versicherung. Denn eine Schadensregulierung fällt gegebenenfalls komplex aus.

Die volle Komplexität des Themas offenbart sich außerdem bei Unstimmigkeiten zwischen Versicherten und Versicherer. Bei einem Streitfall sind Versicherungsnehmer oft nicht einverstanden mit dem Ergebnis der Bauschadenbewertung durch Sachverständige. Das passiert beispielsweise bei einem Einbruchdiebstahl. Bei anderen Schädigungen, wie durch Wasserschäden oder Brandschäden, kommt es mitunter ebenfalls zu Unstimmigkeiten zwischen den Versicherungspartnern.

In solch einem Fall ist ein Sachverständigenverfahren erforderlich (siehe auch: Rechtsanwalt Brandschaden). Dabei beauftragt jede Partei für sich einen Gutachter. Zusätzlich wird ein sogenannter Obmann engagiert. Auf die Art lassen sich die Streitpunkte via Sachverständigengutachten schnell und eindeutig bereinigen.

Das Baugutachten folgt einem gängigen Ablauf bei der Erstellung der Schadensanalyse. Speziell bei Gebäuden sind verschiedene Fragestellungen zum Schadensfall relevant. Das startet bei der Schadensbewertung. Hier erkundigen sich Sachverständige über die Schäden und deren Risiko für das Leben. Fragen nach der Wertigkeit der kaputten Gegenstände sind gleichfalls üblich.

Gutachter bewerten im Anschluss daran die Schadensursache. Dafür untersuchen sie die Plausibilität zum Schadenshergang. Zu diesem Zweck stellen sie Fragen an die Betroffenen und Zeugen. Das beinhaltet ebenfalls das Nachfragen in puncto Schadensentstehung und Schadensausmaß.

Sobald sämtliche Fragen beantwortet sind, folgt die Kostenermittlung. Die Schadensanalyse mit dem zugehörigen Gutachten offenbart auch die konkrete Schadenshöhe. Das beinhaltet ebenso die Thematik der Schadensbeseitigung. Dies enthält beispielsweise eine Reparatur oder Sanierung.

Nutzen Sie unsere Experten für die Schadenanalyse!

Bei Pfusch am Bau ist kompetente Hilfe gefragt (vgl. Sachverständiger Bauwesen). Ein Schadenbericht im Zuge der umfassenden Schadensanalyse gilt als gängiges Mittel zur Abwicklung der Kosten mit der Versicherung.

Dabei stellt das Gutachten ein bedeutsames Werkzeug dar. Es hilft, das Schadensausmaß sowie die konkrete Schadensursache zuverlässig festzustellen. Versicherte und Versicherungen nutzen hierfür die Fachkompetenz der Sachverständigen, um die Schadenshöhe zu ermitteln.

Die Kosten tragen die Versicherer. In einigen Fällen müssen jedoch Versicherte die Aufwendungen eigenständig aufbringen. Mit uns erhalten Sie einen vertrauensvollen Ansprechpartner, der Ihnen kompetente Gutachter und Sachverständige vermittelt.

Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf für ein unverbindliches Erstgespräch! Gemeinsam klären wir Ihren Bedarf und unsere Unterstützungsangebote.

Jens Hoffmann
Leiter Sachschaden

Wir unterstützen Sie sofort bei der erfolgreichen Schadensabwicklung.

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