Balkonsanierung: Balkon sanieren nach Schaden | Firmen, Kosten, Versicherung

Insbesondere Probleme mit Wasser / Feuchte setzen der Substanz von Balkonen auf Dauer mächtig zu. Sind die Feuchteschäden so gravierend, dass man den Balkon sanieren muss, ist guter Rat oft teuer.

Der eine Fragenkomplex ist: Was muss gemacht werden? Wie und in welcher Reihenfolge sind die Maßnahmen durchzuführen? Welche „Folge-Baustellen“ ergeben sich daraus? Und wer macht das bzw. kann das machen?

Der andere Fragenbereich dreht sich um die Kosten einer Balkonsanierung und die Kostenübernahme: Wer ist für was zuständig? Welche Schäden können als Versicherungsfall bei einer Gebäudeversicherung geltend gemacht werden? Wie sind die rechtlichen Regelungen bei Eigentümergemeinschaften hinsichtlich der Kostenumlage bei Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum?

Viele Fragen und Aufgaben, die in der Regel nur von Experten gelöst werden können. Und hier kommt die Deutsche Schadenshilfe ins Spiel: Wir haben ein Experten-Netzwerk aus Sachverständigen (Gutachtern), Sanierungsprofis (für Wasserschadensanierung, Brandschadensanierung, Gebäudesanierungen) sowie Fachanwälten für Versicherungsrecht.

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Fachexperte Jens Hoffmann |
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Inhaltsverzeichnis

Schäden am Balkon sanieren | Firmen, Kosten und die Frage nach dem Leistungsfall einer Versicherung

Balkone sind stetig äußeren Einflüssen ausgesetzt – seien es das Wetter, die Luftverschmutzung oder auch Hitze und Kälte. Dabei spielt der Aufbau keine Rolle, denn dieser ist grundsätzlich immer derselbe: Die Grundlage eines jeden Balkons stellt die Tragplatte dar, welche aus Platten, Kunststoff oder auch aus Fliesen bestehen kann.

Feuchtigkeit gilt allgemein als größter Faktor für Beschädigungen des Balkons. Ein kritisches Signal sind dabei insbesondere Ausblühungen: Defekte Fugen und feine Risse bieten Wasser eine optimale Angriffsmöglichkeit, um in die Nutzschicht zu gelangen. Erwärmt es sich, dann steigt es durch den Mörtel an die Oberfläche und es zeigen sich Kalkausblühungen. Bei Frost gefriert das Wasser in den Poren und verursacht hohen Druck, welcher wiederum zu Rissen führen kann. Dadurch dringt noch mehr Feuchtigkeit – ein gefährlicher Kreislauf, der nach und nach die gesamte Substanz des Balkons zersetzt.

Feuchteschäden am Balkon: Wann Komplettsanierungen durch einen Fachbetrieb nötig sind

Das Wichtigste ist stets, zu vermeiden, dass Wasser vom Balkon in die inneren Wände des Gebäudes eindringen kann. Nachfolgende Schäden in der Dämmung lassen sich dann kaum noch vermeiden – das führt im Winter zu teuren Heizkosten oder zu einem Wärmestau im Sommer. Falls die Außenfassade bereits Feuchtigkeit gespeichert hat, dann ist eine Sanierung durch Fassadensanierung Firmen oder Bausanierung Firmen unvermeidbar. Denn nur durch das Beheben der Ursache lässt sich der Schaden nicht beseitigen. Insbesondere, wenn Feuchtigkeit eingetreten ist, muss eine baldige Sanierung unbedingt erfolgen, damit es nicht zu weiteren Schäden im Mauerwerk kommt (vgl. Feuchteschäden Mauerwerk).

Tückisch ist hierbei, dass sich Feuchtigkeitsschäden am Balkon nicht immer von außen erkennen lassen. Schwere Schäden können sich somit oft ganz unbemerkt unter dem Bodenbelag (Balkonbelag) entwickeln und man entdeckt diese erst, wenn der Frost im Winter einsetzt. Achtsam sollte man außerdem sein, wenn Feuchtigkeit selbst unter direkter Sonneneinstrahlung nur sehr langsam trocknet oder es auch zum Austritt von Wasser kommt – dann ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Riss im Mauerwerk vorhanden (vgl.: Setzungsrisse) oder es ist ein Rohr geplatzt. Achten Sie dabei besonders auf die Übergänge zwischen Gebäude und Balkon und die Anschlussstellen – hier kann es zum unbemerkten Eindringen von Wasser kommen. Selbst alte Geländer können problematisch werden. Insbesondere Geländer aus Holz werden mit der Zeit marode und können sogar durch Feuchtigkeit beginnen zu faulen.

Wer in einem Mehrfamilienhaus läuft, sollte in regelmäßigen Abständen einen Blick auf den Nachbarbalkon werfen. Zeigen sich bereits Feuchteschäden an der Unterseite, dann ist es höchste Zeit zu handeln – denn dann ist die Nässe schon tief in die Bausubstanz gezogen.

Für Mieter gibt es generell vom Gesetzgeber keine Prüfpflicht für den Balkon. Allerdings ist man dazu verpflichtet, diesen sauber zu halten und ihn regelmäßig von Schmutz und Laub zu befreien, damit Feuchtigkeit bestmöglich entweichen kann. Wer als Mieter allerdings einen Schaden entdeckt, dann muss dieser so schnell wie möglich an den Vermieter oder Hauseigentümer übermittelt werden. Dieser ist dann dafür verantwortlich, ihn zu beheben – für den Mieter fallen keine Kosten an. Falls es sich allerdings nicht um eine Mietwohnung, sondern um eine Eigentumswohnung im Rahmen einer WEG handelt, dann sind Balkonschäden und deren Sanierung oftmals in der Eigentümerversammlung zu klären. Der Bodenbelag am Balkonboden sowie auch der Estrich gelten bei Balkonen normalerweise als Sondereigentum, während die Brüstung, das Geländer und die Konstruktion zum Gemeinschaftseigentum zählen. Kommt es zu einer Instandsetzung, dann werden die Kosten hierfür von der Gemeinschaftsumlage getragen. Wer sich hier nicht sicher ist, kann sich an der Teilungserklärung orientieren. Siehe auch: Schäden am Sondereigentum durch Gemeinschaftseigentum.

Schäden am Balkon sanieren | Ein Fall für eine Balkonsanierung Firma aus dem Experten-Netzwerk der DSH (© focus finder / stock.adobe.com)
Schäden am Balkon sanieren | Ein Fall für eine Balkonsanierung Firma aus dem Experten-Netzwerk der DSH (© focus finder / stock.adobe.com)

Defekte Balkonabdichtung – was tun?

Eine defekte Balkonabdichtung bringt viele potenzielle Schäden für die Tragplatte mit sich. Sofern es hier zum Eintritt von Wasser kommt, dann kann es passieren, dass die Eisenteile, welche die Platte verstärken sollen, zu rosten beginnen. Auch die direkte Verbindung zum Beton wird dadurch locker und es folgen Risse sowie Abplatzungen. Diese greifen irgendwann auf die Fassade über.

Deshalb ist es so wichtig zu wissen, worauf es bei einer Sanierung des Balkons ankommt: Feuchtigkeit muss durch ein entsprechendes Gefälle gut ablaufen können, so dass der Balkon nach jedem Regen trocknet und sich die Feuchtigkeit nicht dauerhaft in den Fugen sammelt. Das Regenwasser sammelt sich in einer Ablaufrinne und läuft nicht einfach nur über den Balkonrand – das hinterlässt mit der Zeit nämlich nicht nur unschöne Spuren, sondern kann auch zu einer riskanten Durchfeuchtung des Mauerwerks führen (siehe auch Mauerentfeuchtung). Aus diesem Grund sollte der Ablauf zum Fallrohr unbedingt immer wieder von Laub befreit werden, so dass es nicht zu einem Überlaufen kommen kann.

Um zu verhindern, dass Wasser in die schützende Schicht der Tragplatte gelangen kann, ist es wichtig, dass die Fugen elastisch und dicht sind. Auch bei einem schwimmend verlegten Bodenbelag muss verhindert werden, dass sich darunter Wasser ansammeln kann. Hierfür gibt es spezielle Drainage-Systeme. Beim Geländer ist zudem wichtig, dass es vor allem stabil ist und Sicherheit bietet. Hinsichtlich der Gestaltung ist es für Mieter allerdings Vorschrift, sich an die baulichen Richtlinien des Gebäudes zu halten. Normalerweise ist hierfür aber ohnehin der Vermieter zuständig.

Wasser und Wetter nagten an diesem Balkon - ein Fall für einen Balkonsanierung Fachbetrieb (© Fotoschlick / stock.adobe.com)
Wasser und Wetter nagten an diesem Balkon – ein Fall für einen Balkonsanierung Fachbetrieb (© Fotoschlick / stock.adobe.com)

Mit einer Balkonsanierung sollte nicht allzu lange gewartet werden

Auch wenn beim eigenen Balkon bereits auf den ersten Blick Mängel erkennbar sind, handeln viele Menschen lange nicht – und warten damit so lange, bis dieser Bereich tatsächlich so marode ist, dass er nicht mehr betreten werden kann. Denn sobald die Schäden an die Oberfläche gelangen, ist es oft schon zu spät (siehe auch: Wasserschaden unter Fliesen). Dann hat der Bereich unter der Oberfläche, wo Wasser und Frost eingedrungen sind, bereits Schäden erlitten.

Die Gründe, warum Verantwortliche sich nicht rechtzeitig um eine Sanierung gekümmert haben, sind dabei stets dieselben: Eine Sanierung sei aufwändig und teuer, zudem müsse viel organisiert werden und es werden Fachleute wie eine Sanierungsberatung, ein Gutachter für Immobilien, Gebäudetrocknung Firmen, Fliesen- und Estrichleger oder auch Installateure benötigt.

Das ist zwar richtig, allerdings muss auch bedacht werden, dass eine Sanierung immer teurer wird, je länger man damit wartet. Daher ist es besser, Mängel schnellstmöglich zu beheben, sobald man sie entdeckt hat. Vgl.: Gebäudesanierungen.

Welche Maßnahmen zur Balkonsanierung gibt es?

Abhängig von den vorhandenen Schäden und dem Zustand eines Balkons kommen unterschiedliche Maßnahmen für eine Sanierung der Konstruktion in Frage. Diese sind natürlich mit entsprechenden Ausgaben verbunden. Jedoch bringt eine Sanierung nicht nur die Möglichkeit mit sich, einen Balkon wieder instandzusetzen – auch das Ambiente wird dadurch nachhaltig aufgewertet. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, die Nutzfläche zu vergrößern oder den Balkon zu modernisieren. Doch auch im Zuge einer vollständigen Sanierung eines Gebäudes (Komplettsanierung) ist eine Instandsetzung des Balkons möglich.

Welche Maßnahmen bei der Sanierung eines Balkons zum Tragen kommen können, hängt vom Umfang der Schäden ab, jedoch auch vom zur Verfügung stehenden Budget sowie der gewünschten Nutzungsart. Prinzipiell lässt sich zwischen unterschiedlichen Formen einer Balkonsanierung unterscheiden.

  • Die energetische Balkonsanierung macht vor allem dann Sinn, wenn Balkonplatten vorhanden sind, wenn keinerlei thermische Trennung zwischen Außenwand und Balkonplatte vorhanden ist. In so einem Fall wird die Wärme aus dem Innenbereich direkt nach außen transportiert. Mit geeigneten Dämmmaßnahmen an der Fassade lässt sich diese unerwünschte Wärmebrücke schließen. Abhängig von der jeweiligen Konstruktion ist eine Dämmung sämtlicher Betonbauteile notwendig – dazu kommt unter Umständen zusätzlich eine massive Brüstung, damit eine intakte Dämmhülle geschaffen werden kann.
  • Außerdem sinnvoll ist es, einen Balkon möglichst barrierefrei zu gestalten. Dazu gehört vor allem ein schwellenfreier Übergang zwischen Innen- und Außenbereich. Weil bei einem Balkon normalerweise die Abdichtungsebene bis zu einer bestimmten Höhe entlang der Wand nach oben geführt wird, kommt es bei gewöhnlichen Konstruktionen zu einer Art Versatz zwischen dem Fußboden im Haus und dem Bodenbelag auf dem Balkon. Um sicherzustellen, dass Wasser zuverlässig abgeführt wird, ohne dass die Schwelle zu hoch ist, muss eine Entwässerungsrinne vor dem Austritt installiert werden.

Ein Gefälle ist zwingend nötig, um sicherzustellen, dass Regenwasser vom Balkon abfließen kann und keinen „See“ bildet. Dieses muss mindestens 2% betragen. Eine Entlüftung ist ebenfalls wichtig, welche entweder an Wandanschlüssen, gemeinsam mit Hohlkehlen oder an den Außenkanten installiert werden kann. Ein Wasserablauf lässt sich über einen Gully auf dem Balkon, der entweder in der Mitte des Bodens oder auch am äußersten Rand platziert wird, realisieren. Eine andere Option ist eine Rinne, die das Wasser zuverlässig vom Balkon abführt. An älteren Gebäuden findet man mitunter noch Wasserspeier, die allerdings einer regelmäßigen Reinigung bedürfen, damit sie nicht verstopfen. Das Wasser darf in keinem Fall auf dem Balkon stehenbleiben, da es mit der Zeit zu Schäden kommen kann. Eine integrierte Drainagematte macht ebenfalls Sinn.

Nachdem alte Bodenbeläge sowie Schmutz wie Algen und Moos entfernt worden sind, sollte eine Grundierung aufgetragen werden. Wichtig ist, dass die Grundierung gut in den Untergrund eindringen kann, um ihn zu sättigen, sie aber keinesfalls auf der Oberfläche verbleibt. Um für eine optimale Haftbrücke zu sorgen, bietet sich eine Besandung in das noch feuchte Material an. In keinem Fall sollte die Restfeuchtigkeit jedoch über 6% liegen. Eine exakte Messung lässt sich mit einem Feuchtigkeitsmessgerät durchführen, um dies zu überprüfen.

Bei einem langen Balkon ist es besonders wichtig, auf den Einbau von Dehnungsfugen zu achten. Bei Balkonen in normaler Größe sollte ab einer Seitenlänge von 6 m eine ausreichend große Dehnungsfuge erzeugt werden. Größere Fugen lassen sich mit einem elastischen Schwammschlauch unterfüttern.

Risse und Anschlüsse müssen mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Dies können Einbettungen und Überdeckungen mit elastischem Vlies oder Geweben, jedoch ebenso Verpressungen mit Harz sein. Der Grund für die Rissbildung muss allerdings aber in jedem Fall gefunden und beseitigt werden.

Trennwände und Geländer können durchaus einen störenden oder schädigenden Einfluss auf eine sonst nahtlose Abdichtung mit sich bringen (vgl. auch: Balkonabdichtung, Abdichtung Hauswand). Deshalb ist es oft nötig sie im Zuge der Sanierung abzubauen und später wieder so einzubauen, dass sie den neuen Untergrund nicht beschädigen. Hier bietet sich unter anderem die Außenflanke eines Balkons an. Als Material zur Befestigung gilt Edelstahl als eine sehr sinnvolle und langlebige Lösung.

Balkonsanierung: Kosten für die Sanierung dieses Balkons werden nach einem Brandfall wohl im Zuge der Brandschadensanierung von der Gebäudeversicherung übernommen (© Robert Leßmann / stock.adobe.com)
Balkonsanierung | Kosten für die Sanierung dieses Balkons werden nach einem Brandfall wohl im Zuge der Brandschadensanierung von der Gebäudeversicherung des Hauseigentümers übernommen (© Robert Leßmann / stock.adobe.com)

Balkon sanieren: Informationen zur Schadensanalyse und Baugutachten

Abhängig vom Schadensbild kann das Balkon sanieren eine sehr umfassende Maßnahme sein, welche einen hohen Anspruch an die Sorgfalt bei ihrer Ausführung stellt und mitunter auch gewisse Fachkenntnisse benötigt. Insbesondere dann, wenn es sich nicht nur um optische Korrekturen handelt, sondern um die Sicherstellung der Funktionsweise und Sicherheit, sollte in jedem Fall ein Fachbetrieb den Balkon sanieren. Das ist insbesondere bei / nach einem Unwetterschaden oder bei einer Elementarschadensanierung wichtig. Unter Umständen muss sogar ein Anwalt für Baumängel vor der  Auftragsvergabe an Balkonsanierung Firma hinzugezogen werden, wenn die Ursache für den Schaden woanders liegt – etwa Pfusch am Bau.

Ein Feuchtigkeitsschaden kann allerdings auch von einem Laien erkannt werden, ohne dass dafür die Hilfe erfahrener Firmen nötig ist. Zeigen sich beispielsweise Flechte, Moose oder Algen am Boden oder auch am Übergang zur Fassade, dann ist dies ein klares Anzeichen dafür, dass sich Feuchtigkeit angesammelt hat, die schlecht entweichen kann. Insbesondere in einem Bereich, wo es oft feucht wird, können sich Mikroorganismen ungehindert ausbreiten. Weitere Signale sind feine Risse, die sich im Putz ausbreiten (siehe Risse im Putz) oder auch Ausblühungen im Mauerwerk. Diese zeigen sich in Form heller Flecken, die entstehen, wenn im Mauerwerk eine hohe Feuchtigkeit herrscht, die wiederum Salze aus den mineralstoffhaltigen Baumaterialien löst.

Solche Schäden erfordern als Erstes eine gründliche Reinigung sowie eine besondere Behandlung der entsprechenden Fläche. Jedoch gilt es in jedem Fall zu untersuchen, woher die Feuchtigkeit eigentlich stammt. Unter Umständen müssen zusätzliche Maßnahmen durchgeführt werden, damit die eigentliche Ursache beseitigt wird – dies darf in keinem Fall versäumt werden (vgl. Risse im Beton abdichten, Estrich Risse verharzen).

Ein Hohlraum unter den Fliesen, welcher sich durch ein Abklopfen des Belags mit Hilfe eines Hammers ermitteln lässt, ist ebenfalls ein Indiz für eine Ansammlung von Feuchtigkeit unter dem Belag. Oft sind Risse, die sich in der Silikonfuge zwischen Sockel- und Bodenfliese befinden, der Grund dafür – oder aber, der Schaden befindet sich an einer noch riskanteren Stelle. Besonders kritisch wird es vor allem dann, wenn bei einem Balkon aus Stahlbeton Abplatzungen an den Trägerplatten sichtbar werden (vgl. auch: Wasserschaden durch Regen).

Hier können Risse in der Silikonfuge zwischen Boden- und Sockelfliese die Ursache sein, oder aber der Schaden liegt viel tiefer. Zeigen sich bereits einzelne Stellen der Bewehrung offen, dann kann es zur Korrosion der Stahlbestandteile kommen. Dies wiederum bringt die Gefahr mit sich, dass die ganze Konstruktion nach und nach geschwächt wird. Hier ist in jedem Fall die Hilfe eines Statikers erforderlich, der untersuchen kann, ob die Statik in Gefahr ist. Ist dies der Fall, dann darf der Balkon so lange nicht mehr betreten werden, bis er wieder durch einen Fachbetrieb instandgesetzt worden ist.

Balkon sanieren | Hier stehen Reparaturen am Balkongeländer, Fliesen, Fugen und Putz an. Die Kosten für die Arbeiten durch einen Fachmann (Balkonbauer) und die Materialkosten trägt der Eigentümer / Vermieter bzw. je nach Regelung die Eigentümergemeinschaft (© Fotoschlick / stock.adobe.com)
Balkonsanierung | Hier stehen Reparaturen am Balkongeländer, Fliesen, Fugen und Putz an. Die Kosten für die Arbeiten durch einen Fachmann (Balkonbauer) und die Materialkosten trägt der Eigentümer / Vermieter bzw. je nach Regelung die Eigentümergemeinschaft (© Fotoschlick / stock.adobe.com)
Jens Hoffmann
Leiter Sachschaden

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